Projekt „Zeitbank“ in Eggesin in der FAZ – Frankfurter Allgemeine Zeitung
So einfach ist es, das Konzept der Zeitbank. Kontenführung wie bei der Sparkasse, Absicherung im Alter. So hatten sie sich das anfangs gedacht,

Zwischen vielen kleinen Portraits eingestreut, gibt es eine Einschätzung:

„Die Zeitbank ist Hilfe zur Selbsthilfe, stärkt Strukturen, hält Senioren fit. Sie ist ein Segment, aber die Probleme der Region wird sie nicht lösen.“ Man hört seine Hoffnung, aber man hört auch seine Wehmut über die Schlacht, die in der Stadt um eine Idee tobte, die doch der Gesellschaft helfen sollte. Es gab viele Gerüchte, wenig Gespräche und eine emotionale Bürgerversammlung. Am Ende, als das Haus gebaut wurde, stand Gutgesell, wie er heute sagt, als „Sieger auf einem verwüsteten Schlachtfeld“.

Die Zeitbank bekomme noch ihre Zeit, sagt Gutgesell. Die Zeitbank werde mit der Zeit verlieren, sagt der Eggesiner Pfarrer Kai Becker. Beide wollen sie nicht viel über den Streit sprechen, der auch einer zwischen Kirche und Stadt war. Ein Streit um Kompetenzen, einer mit vielen Versionen und Wahrheiten. Ein Streit zwischen Ehrenamtlichen und Unternehmern. Das sei gemeinschaftsfördernd, sagten die einen. Das sei geschäftsvernichtend, sagten die anderen.

und der Schluß:

Vor vier Jahren, als sich die Regierungschefs in Heiligendamm trafen, da war das letzte Mal Leben hier drin, sagt Jesse. Und dann: „Wir haben hier keine Angst vor einem Weltuntergang. Denn unsere Welt, die ist schon einmal untergegangen.“

Da wären vielleicht ein Lets-Tauschring oder die fröhlichen ALL-WIR-Taler leichter zum Lernen für alle gewesen?

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