Appell an die Münchener Zivilgesellschaft

MÜNCHEN – Mit massiven Behinderungen auf dem Münchener Hauptbahnhof setzt die Deutsche Bahn AG ihren Boykott gegen den „Zug der Erinnerung“ fort. Der Zug, der in mehreren Ausstellungswagen letzte Lebenszeugnisse jugendlicher Opfer der NS-Deportationen mit der „Deutschen Reichsbahn“ zeigt, steht seit Montag (27.04.) auf einem Außengleis des Bahnhofs.

*Unmittelbar nach Eröffnung durch den Münchener Oberbürgermeister Christian Ude und mehrere Überlebende griff das Bahnhofsmanagement in das Ausstellungsgeschehen ein. Die DB AG beschlagnahmte im gesamten Bahnhofsbereich sämtliche Hinweistafeln auf den „Zug der Erinnerung“ und die über 200 deportierten Kinder der Stadt („Brandschutzmaßnahme“), ordnete „technische Kontrollen“ des Zuges an und ließ Gruppen bewaffneter Sicherheitskräfte vor den Ausstellungswagen patrouillieren.*

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