Bei Interesse an der Adresse unten abonnieren, hier kommen nur gelegentlich neuere Ausgaben rein:

1. EINLADUNG: FÜR BILDUNGSGERECHTIGKEIT KÄMPFEN, 25. APR. 2013

Wohlhabendere gelangen zu höheren Bildungsabschlüssen als Angehörige ärmerer Bevölkerungsschichten. Minderheiten haben es im Bildungswesen oft besonders schwer. Das Recht auf Bildung bleibt für viele ein uneingelöstes Versprechen. Deshalb werden an diesem Abend Strategien reflektiert, um Bildungsgerechtigkeit einzufordern: Kampagnen auf nationaler wie auf internationaler Ebene werden vorgestellt und kritisch diskutiert.
Do, 25. Apr. 2013, 17.00-20.00 Uhr im Alois-Wagner-Saal im C3 – Centrum für Internationale Entwicklung, Sensengasse 3, 1090 Wien, Weitere Informationen und Anmeldung unter: http://www.pfz.at/list105.htm

2. NEUE ARTIKEL AUF UNSERER WEBSITE

– Gärten der Hoffnung, Teil 1 und 2
Im Anschluss an das Projekt „Ungleiche Vielfalt“ begann in der serbischen Region Vojvodina eine Suche nach Möglichkeiten nachhaltiger ländlicher Entwicklung jenseits von industrieller Produktion. In den letzten zwei Jahren wurde bei den BewohnerInnen des Projektorts Se?anj der Blick für vorhandene Potentiale geschärft und begonnen, Ideale wie Kooperation und Solidarität
wieder aufleben zu lassen. Katrin Aiterwegmair hat das Projekt: www.pfz.at/article1355.htm und www.pfz.at/article1356.htm

– Jugendkultur in der Krise?
Die Jugend ist wohl der prägendste Abschnitt im Leben: Jugendliche stehen vor vielfältigen Herausforderungen wie wachsender Verantwortung, Selbstfindung oder auch Jugendarbeitslosigkeit. Im Schulheft Nr. 147 vom StudienVerlag Wien befassen sich die AutorInnen mit dem aktuellen Verständnis von Jugend sowie Jugendkulturen als Möglichkeiten der Selbstverwirklichung. Christina
Haslehner stellt die Ausgabe vor: http://www.pfz.at/article1354.htm

– Wie viel Kultur braucht Entwicklung?
Kunst und Kultur werden in der österreichischen Entwicklungszusammenarbeit nur wenig einbezogen. In der Veranstaltung „Kulturarbeit im internationalen Kontext“ des Instituts für Kulturmanagement und Kulturwissenschaft am 9. März 2013 wurde diskutiert, warum dies so ist und welche Bedeutung Kultur für Entwicklung haben kann. Darüber hinaus wurden einige konkrete Projekte vorgestellt. Christina Haslehner berichtet in einem zweiteiligen Artikel: www.pfz.at/article1352.htm und www.pfz.at/article1353.htm

– Medien in der Humanitären Hilfe – von Widersprüchen und Abhängigkeiten
Medien und NGOs stehen im Angesicht gewaltvoller Konflikte und Katastrophen in einem ambivalenten Verhältnis zueinander. Sie sind auf gegenseitige Kooperation angewiesen, haben aber auch oft widersprüchliche Interessen. Paul Haller hat die Podiumsdiskussion über die Unabhängigkeit des Journalismus, erfolgreiche Spendenarbeit und kritische Reisekosten, die im Rahmen des Humanitären Kongresses am 8. März 2013 stattfand, zusammengefasst: www.pfz.at/article1351.htm

– Gender Matters! Kongress zur Humanitären Hilfe

Am 8. März 2013 fand der Zweite Humanitäre Kongress an der Universität Wien statt, dessen zentrales Thema, neben zu geringen Leistungen Österreichs für humanitäre Hilfe, „Gender Matters“ war. In zahlreichen Vorträgen kamen VertreterInnen von NGOs, der EU und AktivistInnen zu Wort, in Sesselkreisen konnten sich Interessierte direkt mit ArbeiterInnen der humanitären Hilfe austauschen. Paul Haller berichtet: http://www.pfz.at/article1350.htm

3. AKTUELLE HINWEISE

– Tagung: Regionale Lebensmittelversorgung und deren Finanzierung, 12. Apr. 2013
Vor dem Hintergrund der jüngsten Lebensmittelskandale und Nachhaltigkeit gewinnt das Thema der regionalen Versorgungskreisläufe zunehmend an Bedeutung. Beim zweiten Teil der Tagung „Das Geld im Dorf lassen“ der
Gemeindeentwicklung Salzburg werden Inputs zur Versorgungsautonomie von Regionen gegeben sowie Perspektiven, Beispielprojekte und themenspezifische Finanzierungsmöglichkeiten vorgestellt.
Fr, 12. Apr. 2013, 14.00-20.30 Uhr Bildungszentrum Borromäum, Gaisbergstr. 7, 5020 Salzburg
Weitere Informationen unter: www.gemeindeentwicklung.at/fileadmin/PDFs/Das_Geld_im_Dorf_lassen_2-klein.pdf.pdf
Anmeldung bei Hermann Signitzer: 0662-8047 2064 oder unter
gemeindeentwicklung@kirchen.net

– „ie.talks“: Entwicklungspolitische Risiken und Nebenwirkungen von Bildung, 17. Apr. 2013
Bildung wird im Allgemeinen eine positive Wirkung auf gesellschaftliche Veränderungen zugesprochen und stellt daher eine maßgebliche Komponente in der Entwicklungszusammenarbeit dar. Anlässlich einer aktuellen Literaturstudie diskutiert Margarita Langthaler Bildung als Faktor für Entwicklung unter Einbezug kritischer Stimmen aus der Sozial- und Bildungswissenschaft.
Mi, 17. Apr. 2013, 16.00-18.00 Uhr Seminarraum IE, Institut für Afrikawissenschaften (EG), Hof 5, Spitalgasse 2, 1090 Wien
Weitere Informationen: http://ie.univie.ac.at/das-institut/ietalks/

– Filmtage „Stadt.Land.Flucht.“, 18.-21. Apr. 2013
Bei den Filmtagen der Kommission für Entwicklungsfragen des Österreichischen Austauschdienstes stehen Migration und Flucht im Fokus. In Spiel- und Dokumentarfilmen sowie Präsentationen und Diskussionen werden unter anderem Landflucht, zunehmende Urbanisierung und das Leben in Megacities oder Konfliktgebieten wie Palästina thematisiert.
Do, 18. – So, 21. Apr. 2013, ab 19.00 Uhr Admiralkino, Burggasse 119, 1070 Wien
www.kef-online.at/de/filmtage/, Reservierung unter: office@admiralkino.at

– 12. Österreichischer Friedenslauf 2013, 20. Apr. 2013

Nach dem Motto „ich laufe – du spendest – wir helfen“ veranstalten der Entwicklungshilfeklub, das Österreichisches Jugendrotkreuz, die Sportunion Wien, die Diakonie, die Kinderfreunde und der Österreichische Pfadfinderbund jedes Jahr einen Friedenslauf ums Wiener Rathaus. Die Teilnahme ist als LäuferIn und SponsorIn möglich.  Der Erlös geht an Kinderprojekte in Indien, Burkina Faso und Österreich.
Sa, 20. Apr. 2013, 9.00-12.00 Uhr Wiener Rathaus, Friedrich-Schmidt-Platz 1, 1010 Wien www.friedenslauf.at/de

– „fairERleben“ – Genussmarkt im Wiener Rathaus, 23./24. Apr. 2013
„Fair erleben – fairer leben“ ist das Motto des von Fairtrade Österreich und der Stadt Wien veranstalteten Marktes, auf dem faire und
nachhaltige Produkte gekauft und verkostet werden können. Weiters gibt es Workshops und Ausstellungen zu den Themen fairer Handel, nachhaltiger Lebensstil und Klimaschutz. Aufgrund der nachhaltigen Ausrichtung wird um Anreise per öffentlichen  Verkehrsmitteln oder Fahrrad gebeten.
Di, 23. Apr. 2013, 10.00-19.00 Uhr und Mi, 24. Apr. 2013 9.00-18.00 Uhr Wiener Rathaus, Arkadenhof, Friedrich-Schmidt-Platz 1, 1010 Wien, www.fairtrade.at/fairerleben/fairerleben/

4. ZUM SCHLUSS: EIN ZITAT VON PAULO FREIRE
„Wahre Le
hrausbildung muss einerseits die Kritikfähigkeit einüben als notwendig für die Entwicklung der naiven Neugierde zur epistemologischen Neugierde, andererseits den Wert der Emotionen, der Sensibilität, des Affektes, der Intuition oder des Ratens anerkennen.“
(Paulo Freire, Pädagogik der Autonomie, Münster, Waxmann 2008: 44)
++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++

TRÄGERIN DES PAULO FREIRE ZENTRUMS KommEnt – Gesellschaft für Kommunikation und Entwicklung, Elisabethstraße 2 / 5. Stock, 5020 Salzburg, Tel.: +43 / 662 / 84 09 53-0 E-mail: office@komment.at www.komment.at

IMPRESSUM Paulo Freire Zentrum für transdisziplinäre Entwicklungsforschung und dialogische Bildung im C3 – Centrum für Internationale Entwicklung – www.centrum3.at Sensengasse 3, 1090 Wien, Tel.: +43 / 1 / 317 40 17 Fax: +43 / 1 / 317 40 10 150  E-mail: office@pfz.at www.paulofreirezentrum.at

Besuchen Sie das Paulo Freire Zentrum auch auf Facebook: http://www.facebook.com/paulofreirezentrum
Dieser Newsletter ist ein Medium des Paulo Freire Zentrums Wien und dient der Verbreitung der Ziele des Paulo Freire Zentrums. Insbesondere sollen öffentliches Wissen und gemeinsames Lernen die Kompetenz und das Verantwortungsbewusstsein für ein demokratisches und solidarisches Gemeinwesen bilden. Gefördert aus Mitteln der Österreichischen Entwicklungs- und Ostzusammenarbeit.

Share

Flattr this!