12. Juni Demo gegen Nato und die G-7-Staaten

Ab dem 11. Juni treffen sich die G-7-Staaten in England zu einem neuen Gipfel, am 14. Juni kommen die Spitzen der Nato in Brüssel zusammen –
und am Sa, 12. Juni, um 14 Uhr die Gegner von all dem auf dem Odeonsplatz.

Zu den Sprechern gehören Christoph von Lieven von Greenpeace sowie Andreas Zumach, UNO-Korrespondent der taz.

Sie protestieren gegen die sinnlosen Ausgaben für immer mehr Rüstung, die Kalte-Kriegsrhetorik der Nato und nicht zuletzt dagegen, dass die
G-7-Staaten und die Mitglieder der Nato für Umweltzerstörung und CO2-Emissionen verantwortlich sind.

Alle Infos zu der Demo: https://www.antisiko.de/g7

Das Problem heißt Kapitalismus!

Plakat als Download

Die Kluft zwischen dem Reichtum einer kleinen Minderheit und der Armut von Milliarden Menschen weltweit wird immer größer. Die Corona-Pandemie verschärft dieses Problem. Die reichen Staaten haben sich inzwischen 80 % der weltweit verfügbaren Impfstoffe gesichert, während die Menschen der ärmeren Staaten in einer tödlichen Warteschlange ausharren oder leer ausgehen.

System Change – Not Climate Change!
Die NATO und G7 – Staaten gehören gleichzeitig zu den größten Umwelt- und Klimazerstörern. Mit einem Anteil von 15 % der Weltbevölkerung verursachen sie ein Drittel der weltweiten CO2-Emissionen. Darunter leiden vor allem die Länder des globalen Südens, die für die Klimakrise am wenigsten verantwortlich sind. Deutschland als stärkste Wirtschaftsmacht Europas spielt ganz vorne mit in der Liga der Global-Player bei der Durchsetzung der eigenen Wirtschafts- und Machtinteressen.

Aufruf als Download

Lockdown für Rüstung, Militär und Krieg!
Rund 60 Prozent der weltweiten Militärausgaben von 2 000 Milliarden US-Dollar gehen auf das Konto des NATO-Militärbündnisses und der G7-Staaten. Die NATO und G7-Staaten gehören gleichzeitig auch zu den größten Rüstungsexporteuren. Die Kriege, die sie führen, kosten unzählige Menschenleben, verwüsten ganze Regionen und treiben Millionen Menschen in die Flucht, die an den Grenzen der reichen Staaten mit Gewalt aufgehalten werden. Mit der NATO-Agenda 2030, die auf dem Gipfel in Brüssel beschlossen werden wird, soll der gemeinsame Konfrontationskurs gegen Russland und VR China weiter verschärft werden.

STOPP G7 – NO TO NATO
Wenn sich die Gruppe der Sieben und die NATO-Staaten im Juni treffen, erheben wir unsere Stimme und gehen auf die Straße gegen ihr System, das unsere Lebensgrundlagen zerstört. Die Patente für Impfstoffe müssen freigegeben werden. Verteilungsgerechtigkeit statt Schutz der Pharmakonzerne. Gegen Krieg und militärische Aufrüstung, für weltweite soziale Gerechtigkeit, für Solidarität mit denen, die vor Krieg, Hunger und der Zerstörung ihrer Heimatländer fliehen und für eine Wende hin zu einem demokratischen, sozialen und ökologischen Fortschritt, der auch das Klima rettet.

* G7-Staaten: USA, Großbritannien, Frankreich, Deutschland, Italien, Japan, Kanada

BÜNDNIS STOPP G7 / NO TO NATO
Erstunterzeichner: Attac München, Münchner Bündnis gegen Krieg und Rassismus, Münchner Friedensbündnis

2.000 Milliarden Dollar weltweit für Rüstung und Militär

Die Welt stöhnt unter der Wirtschaftskrise und Corona. Die Zahl der Hungernden
ist im letzten Jahr um 80 Millionen gestiegen. Aber die Mächtigen der Welt treiben
die Militär- und Rüstungsausgaben auf neue Rekordhöhen.
Allen voran die USA und die NATO-Staaten. Zusammen mit Japan, Mitglied im Club
der reichen G7 Staaten betragen ihre Rüstungsausgaben 60 Prozent der weltweiten
Militärausgaben: NATO: 1.102 Mrd. – plus Japan: 49,1 Mrd. Dollar.
Die Ausgaben der erklärten Gegner des Westens, die uns angeblich bedrohen,
kommen zusammen auf 16 Prozent der Welt-Militärausgaben.
Russland: 62 Mrd. / China 252 Mrd. Dollar. (Quelle: SIPRI Jahrbuch 2021)


#000000;">Dagegen protestieren wir am Samstag 12. Juni
Kommt zur Kundgebung > STOP G7 / NO TO NATO
14 Uhr am Odeonsplatz in München
u. a. mit Cristoph von Lieven, Greepeace Deutschland,
Andreas Zumach, Publizist und UNO-Korrespondent der taz
und der Latino-Sound-Band PALO SANTO

#000000;">Claus Schreer, weitere Infos: https://www.antisiko.de/

 

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