ADLER AF hat wieder eine Reihe von Künstlerinnen eingesammelt,
die Meret Oppenheim zum 101. Geburtstag eine Hommage bereiten:

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1. Festival der unangepaßten Kunst München LUXESE für Meret Oppenheim: Burggrafenstr. 5 hinter’m Ostbahnhof Fr+Sa+So

„Die non-verbale Installation ´Oppenheim Hommage´
von Eva Kollmar dreht an Meret´s Märchengenerator im Spiegelbild der Hingucker“.

Gerhard Winter:„Die Natur, die Straße – überall gibt es Fundstücke.Sie geben den Weg vor. Alles Andere kommt von selbst“

Katharina Schellenberger lotet die Malerin die Untiefen der Seele aus, indem sie ihre Bilder beinahe aus dem Unterbewusstsein herauszieht und weiterentwickelt. Während des Malens vermischen sich Erinnerungen, Träume und Albträume und lassen ganze Innenwelten entstehen.

Die Literatin Elfie Kriester befaßt sich seit vielen Jahren mit installativen Lesungen, die man auch als Collagen mit Wörtern bezeichnen könnte, textet auch unter dem Pseudonym gosh-ART und ist Gruppenmitglied der Viererformation TEX-TREM

Der Münchner Künstlerin Billie von Eicken gelingt der Spagat zwischen sozialem Engagement, Polit-Kritik, Lust und Spaß an ihrer künstlerischen Offensive. Sie entwickelte ihre Nähtechnik während eines Studien-Aufenthaltes in Amsterdam. Werden diese Arbeiten, die textilen Skulpturen gleichen, präsentiert, dann dürfen ihre skipturalen Werke sogar berührt werden, um so den Betrachter zu berühren.

Über eine Ausbildung zur Kunsttherapeutin fand die Pädagogin Urs Bachsteffel zur Malerei. In den letzten Jahren entwickelte sie eine eigene Zeichen- und Maltechnik, die sie „stetes Sudeln“ nennt, es handelt sich bei dieser Technik um freies Laufenlassen des Stiftes.

RICHARD ANDROWSKI ist Architekt, der sich mit Erstellung und Wirkung der Symbole beschäftigt. Bei der Übertragung in die Sprache der Begriffe, bleibt immer ein unübersetzbarer Rest. Gerade weil das Symbol auf das Unsichtbare und Unbegreifbare weist und es repräsentiert, lässt es sich nicht mit unserer Ratio begreifen.

Der Münchner Künstler
Peter Trumpp zeigt außergewöhnliche Holzskulpturen.

Dazu noch Videos (Emil Memon, New York / Anna Kiepervaser) Fotografien (Jill Larson, Pittsburgh) Assemblagen (Kathy Kissik, Miami)

7.3. um 20 Uhr Öffnung mit Asylcombo MUFFFFFFFF, Grußworten und Laudatio
8.3. + 9.3. jeweils 15-18 Uhr, Künstlergespräche 16 Uhr