Die Rheinzeitung berichtet von einer Veranstaltung mit einem früheren Mitarbeitenden, der nun ein neues Portal mit möglichst vielen Partnern plant, um politischen Wandel anzustossen:

Angesichts der Probleme, die Wikileaks auch bereitet und die Fragen, die es aufwirft, müsse die Gesellschaft heute neu definieren, wie sie dazu steht. „Wir müssen uns überlegen, wie wir mit so was in der Zukunft umgehen möchten. Wie definieren wir Transparenz für die Zukunft? Was ist die Berechtigung dafür, ein Geheimnis zu haben gegenüber der Berechtigung, ein Geheimnis an die Öffentlichkeit zu geben?“ Fragen die weiterführten beim Übergang zur Wissensgesellschaft, in der wir auch verstehen müssen, wie komplex diese globale Welt funktioniert.

Aus dem sehr qualifizierten Artikel wird der Hintergrund deutlich: Die stille Verschwörung der Macht-Besitzenden durch Informationen aufdecken, aber auch selbst als System möglichst transparent, und doch nicht angreifbar zu sein.

Und: Der mündige Konsument, der zumindest in der Bildungsschicht sehr am Zunehmen ist.

„Wir müssen wissen, welche Einflüsse eine ganze einfache Konsumentscheidung in anderen Teilen der Welt haben kann, wie Politik, die wir heute machen, sich in anderen Teilen der Welt auswirkt.“ Domscheit-Berg sieht die wahre Chance dieser Veröffentlichung und des Portals darin, dass diese Diskussion angestoßen werde und kultureller Wandel stattfinden kann.

Weitere sehr gute Links im Artikel:

http://www.rhein-zeitung.de/nachrichten/deutschland-und-welt_artikel,-13-Punkte-Wikileaks-Insider-erklaert-die-Plattform-und-wie-es-weitergeht-_arid,172239_arpage,4.html#articletop

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