Die Beschwerden können meist untypisch sein, Herzrasen, unruhige Beine, Schlaflosigkeit, das plötzliche Ende der langjährigen Fröhlichkeit, unwirsche Reaktionen auf und abfällige Bemerkungen.

Gesellige Menschen vergraben sich, verweigern die Körperpflege … werden verschlossen.
Jede äussere Veränderung wird abgelehnt, stürzt möglicherweise in eine noch tiefere Depression. Ein Umzug ins Heim erscheint mörderisch.

Was liegt darunter?
Es gibt immer Anzeichen, Aussagen, Bilder, die wir nicht ernst nehmen wollen.

Alte GeschichteN sind belastet und belasten uns.
Auch uns als Kindern, Partnern, Verwandten und Freunden sind die Tabus eingeprägt, über die unsere Hauptperson nicht sprechen mag. Darunter liegen Verwandtschaftsdramen, Enttäuschungen, aber auch Kriegserlebnisse, Vertreibung, Verwundung, Vergewaltigung, Flucht, Trennung, Mord, Bedrohung, Erpressung, Feigheit.

Alles keine netten Themen …
und in einer Situation internationaler Nachrichten doch ständig nahe. Alles in uns wehrt sich, die Zeichen ernst zu nehmen, aber wenn das Heulen nicht aufhört, wenn das Gefühl für Gutes nicht mehr zurückkehrt, wenn gar lebensmüde Bemerkungen nicht mehr aufhören: Dann wird es Zeit, Hilfe zu organisieren. Doch wer ist zuständig? Welche Therapie kann helfen? Wie bereite ich meine professionelle Begleitung vor?
Kein Eingang?
Weitere Gedanken im www.kriegskinder.blog

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