Der 24 jährige Victor Leiva wurde am Mittwoch den 2. Februar 2011 im Stadtzentrum von Guatemala Stadt ermordert. Der Schauspieler und politische Aktivist kam gerade aus einem Lebensmittelladen als ein Pick-Up und ein Motorrad anhielten und unvermittelt mehrere Schüsse in seinen Rücken abfeuerten. Die Tat gleicht einer Hinrichtung.

Leiva, der von allen Mono genannt wurde, gehörte zur Caja Lúdica (Spielbox), einer politischen Künstler/innengruppe, die in Armenvierteln gehen um dort mit der Bevölkerung zu arbeiten.

Durch ihre Kunst, die einen sehr stark partizipativen Charakter hat, wollen sie die Zivilgesellschaft in Guatemala stärken. Die Caja Lúdica ist Teil eines lateinamerikaweiten Netzwerkes von Künstler/innen, die ihre Arbeit als Beitrag zu sozialem Wandels und Gerechtigkeit verstehen.

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