vom 11. bis 13. März mit einem zeitgenössischen bizarren Ausstellungsformat, dass in der Kunstszene der Region an der Salzach sowohl Tradition als auch anarchistische Strömungen beheimatet sind.

Die aus Lebenau bei Laufen stammende Künstlerin Adler A. F. ist inzwischen international für ihre großformatigen Werke und als „Trashkunst-Queen“ bekannt. Sie ist Kuratorin der Salzach Biennale 2011, die am 11. März eröffnet wird.
Entlang dem österreichischbayerischen Salzachufer verortete Künstler präsentieren mit Gastkünstlern aus München, Berlin, der Schweiz, New York und Miami zum Thema Tradition und Anarchie ihre teilweise sehr skurrilen Werke. Es formieren sich weltweit agierende, renommierte Teilnehmer und Ortsansässige zum gemeinsamen Auftritt:
Traditionelle Schützenscheiben von Max Adler, bewegliche Eisenkonstrukte von Aloisius von Tingeli, AntikTrashvom Numismatiker Karl Heinz Müller. Nagetiere, gebastelt aus weggeworfenem Material von Klassen der Sporthauptschule Oberndorf präsentieren sich neben Fotografien von Müllhalden des amerikanischen Fotografen David Tamargo aus Miami. Die Schweizer Zwillinge Andreas und Ralph Hilbert stellen eso&eco-Trashobjekte vor. Dazu kommen der New Yorker Gregory de la Haba mit seiner ErotikFotoArt und Adler  A. F. mit ihren großformatigen Rupfnbildern. Auch der Münchner Cartoonist Michael Heininger sowie der Berliner Müllexperte Matt Grau zeigen ihre ungewöhnlichen Arbeiten.

Der Schriftsteller Oliver Nibbe liest „Chatroom“, Michael Dierl vom Fridolfinger Haus Sonnenschein stellt seine Akte aus und die Münchnerin Eva Kollmar zeigt abartige Assemblagen.

Die aus Laufen stammende Kuratorin Adler A. F. vernetzt mit Szenekenntnis und dem Gespür für das Außergewöhnliche – generationenübergreifend – lokal, regional und international bekannte Akteure. Gezeigt werden Art Brut, Video, großformatige Malerei, Zeichnung, Installation, Performance, Cartoons, Akte, Skulpturen sowie Foto- und Objektkunst, Josef Karl, Miriam Jordan, Gisela Brechenmacher. Karl Heinz Müller sowie Ewald Seemayer und Oliver Freudenthaler werden die Besucher mit provozierenden Kunstwerken überraschen. Regie führt Adler  A. F. bei einer interaktiven Performance mit dem Titel „die Dagegen-Bürger – Tradition oder Anarchie!?“.

Die Installation „An Haufn Stühle – gewidmet Ai Wei Wei“ mit vielen kreativ gestalteten Stühlen von diversen lokalen Kultur-Gruppen, örtlichen Vereinen und Häftlingen des Jugendstrafvollzugs der JVA Laufen wird aufgebaut. Die Ribinger Soatnmusi und der Laufener Gospelchor tragen zur musikalischen Umrahmung bei.

Eröffnung ist am Freitag, 11. März, um 19 Uhr und die Ausstellung kann am Samstag und Sonntag, 12. und 13. März, von 14 bis 17 Uhr besucht werden. Künstlergespräche, moderiert von Fritz Letsch als Vorsitzendem des „Zusammenschlusses bayerischer Bildungsinitiativen e.V.“ sind jeweils um 16 Uhr. Von http://www.chiemgau-online.de/portal/kino-+-kultur/konzerte-ausstellungen_Tradition-und-Anarchie-_arid,1170658.html

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