Nedopil schätzte den Angeklagten als kompromisslos, penetrant, rigide und misstrauisch ein. Zudem sah er Zeichen von mangelnder Flexibilität, Rechthaberei und Selbstüberschätzung. Dies seien zwar Faktoren, aus denen sich eine Persönlichkeitsstörung entwickeln könnte. Für eine solche Diagnose sei jedoch eine umfangreiche Begutachtung unter Mithilfe Mollaths nötig.

Mollath zeigte sich unzufrieden. Er glaube, dass der Experte „lediglich seine Kollegen schützen will“. Das Bild, das Gutachter Nedopil von ihm zeichne, sei hauptsächlich von Aussagen seiner Ex-Frau und deren Umfeld geprägt.

www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.gutachter-sieht-keine-gefahr-mollath-muss-nicht-in-psychiatrie.8f712822-97a1-46f9-b522-0d5c1c58daad.html

Da fiel er abschließend in ein Muster, das ihn leider fixiert: Nedopil hatte imerhin etliche Prozesstage erlebt, aber ziemlich sicher nicht mit Frau und Umfeld gesprochen, und nicht blindlings deren Aussagen geglaubt.

Weitere Berichte:
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