Die Wanderung begann schon 1986: Führende Figuren der DDR wanderten in den Westen und wurden im Kalten Krieg dankbar als Dissidenten aufgenommen. Eine schöne Eingliederung zeigt der nunmehrige Bayreuther Anstaltsleiter und neurologische Facharzt dipl.med und Dr? Leipziger.

Die Doktorarbeit ist aus den diversen Archiven verschwunden, denn dort sollte ein Lebenslauf stehen. Der beginnt nun, bei einem Geburtsdatum von 1953, im Jahr 1991. In der damals für die Klinik neu erstellten Zusammenstellung der Diagnosen nach neuen Schlüsseln finden sich auch diverse nicht zitierte Textstellen, was nun die Uni Ulm, wo sein netter Doktorvater lehrte, klären muss.

Das wäre alles kein Problem, wenn nicht die alte Arbeitsweise geblieben wäre: Als Gutachten vom befangenen Dr. Wörthmüller vorgeschlagen, mit dem immer noch jene Frau Dr. Krach im Erlangener Klinikum arbeitet, die jene erste dienliche Beurteilung über Gustl Mollath geschrieben hatte, und der damaligen Gattin zur weiteren Verwendung gab: Von der Ärztekammer gerügt? Weiße Krähen?

Dr. Leipziger rief den (ersten) Richter Eberl an, die Gewalt-Vorwürfe von 2001 würden für eine Einweisung 2005 nicht ausreichen, ob er nicht aktuellere Straftaten anzubieten hätte. Darauf konstruierte die Erlenstegener Wache die Reifenstechereien, die weder sonstigen Polizeiprotokollen, noch Presseberichten zu entnehmen sind: Musste auch keiner Überprüfung standhalten, wie das Attest-Fax:

Eine lächerliche Summierung, die Richter Brixner (oder Berichterstatterin Heinemann?) dann in einem schwafeligen Urteil zu besonderer Heimtücke aufblies – nicht wissend, dass die Luft bei einer Reifenverletzung schlagartig entweicht.

Darauf konnte nun Dr. Leipziger seinen Wahn konstruieren, in den er auch den befangenen Dr. Wörthmüller aufnahm, die Befangenheit verschwieg er aber lieber … und die sonstige Zerlegung des Gutachtens findet sich hier.

Bayreuther BZK versuchte massiv Einfluss auf Dr. Simmerl zu nehmen (5.12.12)

weiter mit Links: http://psychiatrie-Politik.blogspot.de

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