In der Zukunftswerkstatt kam die Solidarische Ökonomie in Ansätzen schon öfter vor, doch noch selten weiter ausgearbeitet. Die Arbeit in Genossenschaften erscheint nur denen schwierig, die in autoritären Systemen und ihrer Kritik hängen geblieben sind.

Neben der Gemeinwohl-Ökonomie

die in ihrer Bilanz für alle Betriebe, Einrichtungen und Kommunen, Landkreise und Regionen eine qualitative Aussage zu Beteiligung, Demokratie, Menschenrechten und Ökologie durch die Beteiligten ermöglicht,

damit die Kriterien der Bilanz in den Bereichen demokratischen Mitwirkens, Menschenrechte und Ökologie wie Rohstoffe gemeinschaftlich verbessert werden können,

daneben gab es viele Ideen neben der Kritik am Geldsystem, an den neo-kapitalistischen Machenschaften, schon viele Ansätze gemeinschaftlicher Lebensformen und genossenschaftlicher Arbeitsweisen.

 

Ökonomie

Zukunftswerkstätten

sind ein Programm von Robert Jungk für Gruppen und Gemeinschaften, in drei Schritten von einer Kritikphase über die Entwicklung gemeinsamer Utopien zur Verwirklichung in neuen Strategien zu kommen. www.zukunftswerkstaetten-verein.de und www.jungk-bibliothek.at sowie www.zukunftslabor.jimdo.com

 

Robert Jungk Briefmarke

33. Jahrestreffen der Zukunftswerkstätten-Moderierenden 2019 in Frankfurt

GELD und WERTE – GemeinSinn macht Sinn! 28.04.2019 – 01.05.2019

Die Jahrestagung der Zukunftswerkstätten wirft ihre Schatten Voraus: In einer Zeit tiefgreifender Verwerfungen: Ökonomischen, ökologischen und sozialen Spaltungen wollen wir GemeinSinn stiften.

Das Programm lässt viel Freiheit zum Diskurs – offen für alle zum Mitdenken und Verändern…

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Menschenrechte-Symbol

Das Netzwerk RIPESS.org

hat einen zweijährigen internationalen Prozess gestartet, wie Solidarische Ökonomie die Wirtschaft transformieren kann: transformadora.org 

und als Artikel in der aktuellen www.contraste.org – Zeitung für Selbstorganisation Januar 2019 S. 5: Brasilien hatte einen Impuls mit einem eigenen Staatssekretariat für Solidarische Ökonomie in Südamerika gegeben, in Italien gibt es eine alte Tradition aus dem früheren Umfeld der Jesuiten, die heute in vielen Einrichtungen der Behinderten- Arbeit, Psychiatrie und Sozialarbeit fortleben.

Genossenschaften

sind Vielen nur als Konsum- und Wohngenossenschaften bekannt, inzwischen auch von Genossenschafts-Banken, aber die größten Genossenschaften wie Mondragon in Spanien sind gemeinsam arbeitende und bestimmte Produktions-Genossenschaften.

Wichtigster Unterschied: Es braucht keinen Chef, aber sehr wohl einen wachen Aufsichtsrat, in dem die Mitarbeitenden ihre Interessen organisieren, ihre Vorstände wählen und die gemeinschaftliche Planung aufgrund der eigenen Bilanzen erstellen.

baiernbub

Grundzüge einer klassenlosen Gesellschaft

Eine Erwiderung auf “Umrisse einer Weltcommune’”, erschienen auf kosmoprolet.org

Gedanken zu postkapitalistischen Entwürfen der Gesellschaft

https://direkteaktion.org/grundzuege-einer-klassenlosen-gesellschaft/

Es ist spannend, wie viele Gedanken sich manche machen, um das Rechnen von Arbeit, Geld und Mehrwert weiter zu ersetzen …

So ganz langsam setzt sich die Erkenntnis durch, dass die neoliberalistische Ideologie nur dazu diente, uns und unsere Daseinsvorsorge rücksichtslos auszuplündern.

https://www.tagesschau.de/wirtschaft/bahn-bundesrechnungshof-101.html

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