… und wer keins hat, lässt die Schnepfen weg …

Schnepfendreck galt früher als erlesene Delikatesse, vergleichbar mit Hummer und Kaviar. Das spiegelt sich in alten Sprichworten wider wie „Schnepfendreck ist der beste Schleck“, „Schnepfendreck und Pasteten sind dem Bauer nicht vonnöten“ und „Was teuer ist, geht weg, wär‘ es auch nur Schnepfendreck.“[4] Wilhelm Busch schrieb in einem Brief: „Der Gourmand hat im Traume an Schnepfendreck gedacht. Er träumt, es hätt‘ ihm ein Engel was auf die Zunge gemacht.“ weiß wikipedia und beginnt:

Schnepfendreck ist der Name eines heute weitgehend vergessenen Gerichts aus den Eingeweiden einer Schnepfe samt Inhalt (daher die Bezeichnung). Die Innereien werden fein gehackt, mit Speck, Eigelb, Zwiebeln sowie Sardellen oder Kapern vermengt und zu einer Art Farce verarbeitet, mit der geröstetes Weißbrot bestrichen und dann im Backofen überbacken wird.

und ich dachte schon, es hätte mit den feinen Schnepfen zu tun, die sie essen …

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