Ein Frauenprojekt zur Bekämpfung extremer Armut in Kerala, Vortrag mit Visualisierung, Diskussion

Trotz der enormen Entwicklung, die Kerala bis 1990 in verschiedenen Bereichen auch bei der ärmeren Bevölkerung aufzuweisen hatte, lebten um 1990 noch immer mehr als 1,5 Millionen Familien in großer Armut.

1999 machte man sich daran, einen neuen Weg zur Verbesserung der Lebensbedingungen einzuschlagen und das Konzept von „Kudumbashree“ zu entwickeln. Ziel war es, extreme Armut in Kerala in einem Zeitraum von 10 Jahren durch Aktionen in den Gemeinden abzuschaffen.

Frauen sollten dabei unterstützt werden, sich zu organisieren, um in Selbsthilfe durch die Entwicklung von nachfrageorientierten Dienstleistungen und Produktionen die Armut ihrer Familien zu überwinden. Das Projekt und seine Erfolgsgeschichte wird im Einzelnen beschrieben.

Der Referent, Klaus Liebig, hat eine Anzahl von Kudumbashree – Gruppen besucht und kann aus eigener Erfahrung und nach zahlreichen Gesprächen mit Frauen berichten.

Veranstalter: Interkulturelles Forum e.V., in Kooperation mit: Petra-Kelly-Stiftung,
EineWeltHaus München e.V., Kulturreferat der LHM, Eintritt: 3.- Euro www.einewelthaus.de

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