Die Methoden des ‚Regenbogen der Wünsche’
Der aus Brasilien stammende Augusto Boal (1931-2009) istBegründer des „Theater der Unterdrückten“, das den Fokusauf sichtbare Formen von politischer Unterdrückung richtet. Augusto Boal musste sein Heimatland Brasilien verlassen und ging auch nach Europa ins Exil. In dieser Zeit begegnete ihm sehr häufig internalisierte (verinnerlichte) Unterdrückung (Selbstzweifel, Kontaktarmut, Einsamkeit, Kommunikationsschwierigkeiten usw.).

Er entwickelte daraufhin Methoden, die die Konflikte des einzelnen Subjekts ins Zentrum des Spiels rückten. Im ‚Regenbogen der Wünsche’ werden theatrale Standbilder erstellt, in denen verborgene Wünsche in Konflikten sichtbar gemacht werden können.
 
Der Workshop findet am So 19. Jan von 10 bis 17 Uhr im Nachbarschaftshaus Urbanstraße in Berlin Kreuzberg (Urbanstr.21) statt.

Theatervorkenntnisse sind für diesen Workshop nicht notwendig. Kosten: 30 bis 60 Euro (nach Selbsteinschätzung)

Workshopleiter: Harald Hahn, Diplom-Pädagoge, Theatermacher mit Schwerpunkt „Theater der Unterdrückten“.
Lehrbeauftragter an der Ev. Fachhochschule Bochum.
Herausgeber der „Berliner Schriften zum Theater der Unterdrückten“ http://harald-hahn.de
Anmeldung über mail@harald-hahn.de

Im Februar gehts weiter mit den Polizisten im Kopf 

 
„Polizisten im Kopf nach Augusto Boal“

Im „Polizisten im Kopf“ werden theatrale Standbilder erstellt, in denen die in der Biografie erworbenen Verbote und Stimmen in Konflikten sichtbar

gemacht werden können.

Der Workshop findet am Sa 22. Feb 2014 von 10 Uhr bis 17 Uhr in den Räumen des Theaterbündnis Blumenstrauß in Berlin Kreuzberg statt. Mariannenplatz 2b (Zugang über Waldemarstr)
Anfahrt U1/8 Kottbusser Tor, Bus 140 Adalbertstr./Waldemarstr., Bus M29 Oranienstr./Adalbertstr.
Von der Waldemarstraße aus den Fußweg in das Parkgelände zwischen Spielplatz und Nr. 57 geradewegs auf die Terrasse zu. Aufgang 2 B, Parterre
Kosten: 30 bis 60 Euro (nach Selbsteinschätzung) Workshopleiter: Harald Hahn, Diplom-Pädagoge
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