konsum-käfigDas Unwort des Jahres: Gutmensch

So naiv, dass der Mensch an sich gut, die Natur gesund und heilsam, der Körper auch Kräfte hat, sich selbst zu heilen?

In der Gestalttherapie gehen wir davon aus, aber in der Konkurrenzwirtschaft erscheinen gesunde Verhältnisse nur eine Grundlage, neue Geschäfte zu verankern.

Die Unmenschen des Jahres:
Dass der Mensch im Kampf der Rassen und nur in Konkurrenz leistungsfähig, gegen die Natur und ihre Katastrophen kämpfen muss, Teppichboden besser als Wiese …

Herabsetzung als Misstrauen in die Welt?

… und schon bin ich in der Dualisierung, die Art Polarisierung auf schlichte Art, wie sie für kämpfende und verteidigende Menschen notwendig erscheint, schnell entscheiden zu können …

und erlebe, das die Missbrauchs-Meldungen zu den 700 Verdachts-Fällen von Mißhandlung bis sexuellem Übergriff mehr in der ausländischen Presse behandelt werden, als wären alle Journalisten gerade nur auf Ausländerfragen eingeschworen.

Wir sind nicht im Krieg:

Im bisherigen Zusammenleben konnten wir Argumente austauschen, aber wenn es um Diffamierungen und grundlegende Herabsetzungen geht, zieht der Kampf in der Gesellschaft ein.

Wir sind im Krieg:

Als NATO bombardieren wir, gemeinsam mit „unserem“ Feind Russland, schnell mal die Länder um das Mittelmeer, um … Öl / Islam / … Pipelines /

Gemeinwohlökonomie

wird von den Kapital-Spekulanten und ihren Großmedien entsprechend abgetan, aber für immer mehr Menschen ist die gute alte Möglichkeit, miteinander und in einer guten Umwelt zu leben, naive Träumerei.

Sie wirkt, so lange es Menschen gibt, die sich aus der Konkurrenz-Ideologie der angeblichen Geldvermehrer lösen können, die uns ständigen schnellen Gewinn versprechen.

Gutmensch

nannte mich ein Interviewer der Süddeutschen Zeitung in einem Beitrag im Wirtschaftsteil, nach dem ich ihm einige Fragen zum ethisch-ökologischen Geld-Anlegen beim Alternativen Weltspartag beantwortet hatte. Dieses Gefühl aus dem Stürmer … das mir da blieb …

Aus der Geschichte lernen

wiener platz breitIn München begann der Faschismus ja schon etwas früher, wie die Revolution,

und die Thule-Gesellschaft war mit den bürgerlichen Rechten und den Klerikalen am Hetzen: Die Revolutionäre würden wie die Russen nun die Frauen vergesellschaften …

Als die SPD in Bayern die Mehrheit hatte

setzte sie leider den Knast-Leiter von Stadelheim als Polizeipräsident ein und rief die Reichswehr, deren Offiziere grade in Berlin noch Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht ermordet hatten, zur „Befreiung“ nach München: Erst, als die rechten Freikorps kamen, begann das Blutvergießen, gab es mehr als Tausend Todesopfer, auch recht wahllos in der Bevölkerung, es war ja „Standrecht“, als Willkür jeden uniformierten Waffenträgers ausgelegt. raete-muenchen

organisieren

collectivitymuss erst wieder gelernt werden, weil konkurrieren und „jeder macht sein eigenes Ding“ in der jungen Generation der medialen Tellerwäscher nun absolut verbreitet sind, und das Netz ist voller neuer Ideen, die sich von uns die Unterstützung wünschen, denn 1000 mal 10 Euro … für jede einzelne Idee wird eben nicht mehr klappen.

Gegensprechanlage klingt wie Gegner

weil die Hoffnung auf Streitgespäche einmal die kulturelle Verständigung bedeutete, wozu uns die Fernseh-Duelle aber eines Besseren belehren … und du kannst Mittwoch abend um 21 Uhr gern eine gegenteilige Meinung einbringen, auf Radio Lora München 92,4 auch im Internet zu hören.

wir starten mit dem Klima der politischen Prozesse zu Zeiten der RAF, in der das öffentliche Klima ähnlich vergiftet wurde wie derzeit: Sympathisant war eine gefährliche Bezeichnung,

Friedens- oder Sicherheitskonferenz

In den nächsten Wochen wird Meinung wieder von schwerst bewaffneter Staatsmacht begleitet: Bei der Sicherheitskonferenz  – die Internationale Friedenskonferenz braucht dagegen keinen besonderen Bürgermut: zu BRICS Do 11.2. ab 19 h im DGB-Haus, – zu zivilen Lösungen Im Alten Rathaus-Saal Fr 12.2. ab 19h, Einlass 18h

Der verschobene Vortrag zu den RAF-Prozessen in der Ringvorlesung der Initiative Bayrischer Strafverteidiger soll nachgeholt werden: dann eher zum zuhören: Politische Prozesse ab 20h im EineWelthaus München

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