Der oberste Fürst der „Ordnungszelle Bayern“, an die in aktuellen Ausstellungen zur Geschichte der Hauptstadt der Bewegung und ihrer traditionsreichen Polizei gerade erinnert werden darf, 
von den göttlichen Gnaden seiner Christlich-Sozialen Union, geführt vom erleuchteten Vorbild Dr. (noch) Seehofer, geruhte
den Sprecher der hungerstreikenden Flüchtlingsgruppe als Rädelsführer zu bezeichnen.

Ob das nun ein Ergebnis der eingeschalteten Vermittler Glück und Vogel war, die auch nur die Ordnung und staatliche Kontrolle als Aufgabe sahen?

Die Hungerstreikenden hatten Ärzte ihres Vertrauens, die nach ihren Wünschen für ihre Gesundheit sorgten und im Fall der Ohnmacht den Rettungsdienst zum Krankenhaus zu Hilfe holten. Den „Vermittlern“ war wohl das Wichtigste, dass die „Lagerkontrolle“ durch die Stadt und ihre Ärzte ausgeführt werde.

Die Verweigerung dieser Kontrolle war der wirkliche Grund der Räumung, die Gesundheit der Asylbewerber nur vorgeschoben, denn beim Abtransport gegen ihren Willen wurde dann von der Polizei keine Rücksicht genommen, wurde allen Beteiligten klar gemacht, was sie von ihrer Menschenwürde halten können.

Die Räumung um 5 Uhr morgens ist sicher auch zur Freundlichkeit der Erinnerung an traditionelle Polizeieinsätze gedacht.

während der Räumung des am in !

Der verantwortliche Kreisverwaltungsreferent und die Sozialreferentin haben ihrem „Ministerpräsidenten mit Wort“ eine nette Vorlage hingelegt: Ordnung statt politische Verantwortung für die Entwicklung von Asylpolitik nach den Wünschen der Braunen.
www.tagesspiegel.de/politik/fluechtlingsstreik-in-muenchen-das-protestcamp-wurde-geraeumt/8425334.html