Intellektuelle, die für ihre Netzwerke arbeiten und denken, sind leider eher im Sinne der Verwertungsgesellschaft unterwegs, denn neoliberale Organe zahlen besser … als widerständige Arbeiter, die eher ungern lesen. Wie Bildung und Kultur so umgedreht werden können, dass sie nicht für die Think-Tanks der Aktien-Gesellschaften und Lobby-Firmen arbeiten, sondern für das Volk, hat Antonio Gramsci noch nicht beschrieben. Mit einer „Ästhetik der Unterdrückten“ ist Augusto Boal damit auf den Spuren Paulo Freire’s an der Forschung nach neuen Kommunikationsmethoden.

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