BuddhaNun beballern uns die bezahlten Medien seit zwei Wochen mit den Reaktionen zu Vorfällen, die zu Oktoberfest-Zeiten unter Brauchtum abgetan worden waren. Natürlich ist auch der rheinische Frohsinn gefährdet, der als gemeinschaftliches öffentliches Besäufnis in den Medien als Kulturereignis abgefeiert wurde, und die Riege der Empörten und der Ängstlichen nimmt zu.

Von ganz rechts bis zu rechts von Merkel, von Emma bis BILD scheint der „Sex Mob in unseren Städten“ den kurzen Fasching zu ersetzen.

Von Kulturbruch sprechen die ersten, von Erinnerung an den Beginn der Nazi-Zeit reden manche Alten: Die rechten Übergriffe gegen farblich erkennbare Ausländer erscheinen als Reaktion, sind aber doch ein Teil der inszenierten Empörung über angebliche Berichte, aufgebauschte Gerüchte.

Gleichzeitig ist es nicht mehr möglich, aufmerksam zu machen, dass in jener Nacht nicht viel mehr passiert ist, als Tonnen von Krachern und Pyrotechnik in die Luft zu jagen, als wäre es ein wirkliches vergnügen, nur „weil man es halt so macht“. Im nebligen Donautal blieb der Gestank und Rauch den Menschen am Boden, die Raketen zischten ins neblige Nichts, trotzdem wurde fast panisch alles gezündet, geschossen, in Paketen in den Nebel gejagt, wie der Alkohol bei Suchtkranken, der einfach weg muss.

Nun zieht sich der Kater, und die angeblichen politischen Weisen der Dreikönigstage hatten ihre Gesetzesverschärfungen als Rettungen zu verkünden, die längst nicht mehr zu glauben sind, aber das zählt nicht in der Pegida-Panik: In welche Länder gar nicht abgeschoben werden kann, wie es in unseren Knästen aussieht, davon will hetzendes Volk nichts wissen.

engelstreppenOb das noch einen fröhlichen Fasching ergibt?

Der Wahlkampf wird mit Panik weitergehen …

Die Revolution kommt immer schneller, als man meint, sagte ein Kollege in den letzten Tagen.

NIKEDas Staunen, wie schnell die Macht ohne Konzentration und Ordnung ist, die eigene Wirkungslosigkeit erkennt und die Spuren der letzten Verbrechen beseitigen will, bekam auch der sonst recht gut orientierte Rechtsanwalt Philipp Loewenfeld zu erleben, nachdem er Kurt Eisner in den Herbst-Monaten 1918 noch die Ankündigung der Revolution im November nicht abnahm.

Vor 100 Jahren waren unsere Vorfahren noch mitten im Weltkrieg, den man so flott und jubelnd gegen Frankreich begonnen hatte, weil noch in Erinnerung war, wie bald 1870 / 71 das siegreiche Heer nach Hause kam, mit reichlich Beute aus der französischen Bank, mit der in allen größeren Städten die Franzosenviertel wuchsen, in München die neue Isarbrücke mit breit betonierter Hochwasser-Verbauung und gekrönt mit einer Siegesgöttin, die dann aber freundlich narkotisierend in einen Friedensengel umgedeutet wurde.

Unser Münchner Reichtum beruht aber auch auf Waffenindustrie, die weitere Flüchtlinge bringen wird, ob wir Grenzen und Mauern bauen oder nicht: Am zweiten Februar-Wochenende (11.-14.2.) leben wir wieder zwischen NATO-Sicherheits- und Waffenhändlerkonferenz und Internationaler Friedenskonferenz.

festnahmeKlaren Kopf dazu!

Zu Aktualisierungen und Bürgerwehren:

Keine Angst: Wenn sie sich Montags in der Gegend der Feldherrnhalle treffen, sind sie IMMER gut bewacht, von taffen Blondinen und hübschen Kerlen in Uniform, sind hinter Sperrgittern und umgeben von viel fröhlich pfeifendem Volk: Alles andere ist Lügenkampagne der CSU-Waffenpropaganda-Medien. Schau dir’s an, dann vergeht dir die Angst, hör ihnen zu, es ist intelligent wie „Mein Kampf“.

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