Mo, 5.11. 2012 20 Uhr Eine Jugend in München 1939 – 1949 von und mit KARL STANKIEWITZ

Gefragt, ob er im Rahmen unseres 10 jährigen Jubiläumsprogramm im Herbst noch mal zu uns kommen würde, sagte Karl Stankiewitz, „Gerne, aber aus welchem Buch soll ich lesen? Es gibt vier Neuerscheinungen dieses Jahr von mir.“ Der produktive Autor wird diesen November 84 Jahre alt. Wir haben uns für das persönlichste Werk entschieden, weil es zugleich ein wichtiges, historisches Dokument ist, das über eine Zeit aufklärt, die nie aus dem kollektiven Bewusstsein verdrängt werden darf. Hans Jochen Vogel, der u.a. den Verein „Gegen das Vergessen“ gegründet hat, schrieb das Vorwort zu dem Buch.
Karl Stankiewitz schildert u.a., wie er die unzähligen Bombenangriffe auf München überlebt hat und berichtet von der Hungersnot und dem Elend der ersten Nachkriegsjahre.
Seine Erinnerungen an München zwischen 1939 und 1949 sind ein Aufruf gegen
Faschismus, Krieg und Gewalt.
Karl Stankiewitz hat den Journalismus von der Pike auf gelernt, er ist bekannt für seine akribisch genaue Recherche und es ist wohltuend, zu wissen, dass man sich auf die Fakten in seinen Büchern immer verlassen kann.
Dies gilt auch für seine anderen, neuen Bücher:
„Wie der Zirkus in die Berge kam – Die Alpen zwischen Idylle und Rummelplatz“  (oekom verlag)
„Die Gegend hier ist göttlich. Eine Zeitreise durch 100 Jahre Tourismus im Chiemgau“. (Sutton Verlag)
„Die befreite Muse Münchner Kunstszenen 1945 – 2000“ (volk. verlag)

Musik: SEPP RAITH  http://www.elektrobuch.de/clubvoltaire/veranstaltungen/2012_3/05_Stankiewitz.htm

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