Lange Nacht des Menschenrechts-Films im ARRI-Kino München
Preisträgerfilme des Deutschen Menschenrechts-Filmpreises 2016

die besten Filme aus dem Wettbewerb um den Deutschen Menschenrechts-Filmpreis werden kurz nach ihrer Prämierung jetzt in München gezeigt:

am Mi 8. Februar 2017

auf der Langen Nacht des Menschenrechts-Films im ARRI-Kino München.


Wer es nicht dort hin schafft,münchner tag der menschenrechte

Der Wettbewerb um den Deutschen Menschenrechts-Filmpreis wird seit 1998 alle zwei Jahre ausgetragen – und feiert diesmal sein zehntes Jubiläum. Im Namen des Veranstalterkreises aus 18 gesellschaftspolitisch aktiven Institutionen hat eine Fachjury herausragende Film- und Fernsehproduktionen ausgewählt, die Menschenrechtsthemen aufgreifen.
Marko Junghänel, Gesamtkoordinator des Deutschen Menschenrechts-Filmpreises, stellt die Preisträgerfilme vor und erläutert die Idee des bundesweiten Wettbewerbs.
Oliver Stiller, Regisseur und Preisträger, beantwortet Fragen zu seinem Film „Esperanza 43“ über die in Mexiko spurlos verschwundenen 43 Studenten.
Daniel Tapia Montejo, Menschenrechtsaktivist vom Ökumenischen Büro München mit direkten Kontakten nach Mexiko, schildert die dortige Menschenrechtssituation.

Die Stiftung Journalistenakademie

als Mitveranstalterin unterstützt den Deutschen Menschenrechts-Filmpreis bei der Pressearbeit für die Lange Nacht des Menschenrechts-Films in München.
Stiftung Journalistenakademie, Arnulfstraße 111-113, 80634 München, Tel. 089 1301-3256, Fax: 089 131406, Ansprechpartner: Adalbert Zehnder, E-Mail: presse.langenacht@gmail.com, Netz: www.journalistenakademie.de

Direktlink:

journalistenakademie.blogspot.de/2017/01/lange-nacht-des-menschenrechts-films

43 Studenten verschwinden spurlos in Mexiko. Aber ihre Eltern, Geschwister und Freunde geben sie nicht auf und kämpfen unbeirrt weiter: für die Vermissten, für Aufklärung – für die Menschenrechte. Bei der Langen Nacht des Menschenrechts-Films können sich Interessierte davon beeindrucken und berühren lassen, wie couragierte Menschen in aller Welt elementare Rechte täglich neu erstreiten: Am Mittwoch, 8. Februar, zeigt das ARRI-Kino München die Preisträgerfilme des Deutschen Menschenrechts-Filmpreises 2016. Die Geschichten führen uns nach Mexiko, Indien, Zentralafrika, Israel – und Deutschland.

Preisträger Kategorie Kurzfilm: Esperanza 43 von Oliver Stiller

„Unsere Idee ist es, Menschenrechtsverletzungen anzuprangern“, erläutert Marko Junghänel, Gesamtkoordinator des Deutschen Menschenrechts-Filmpreises. „Darüber hinaus geht es darum, Erfolgsstorys zu schildern, bei denen der oft gefährliche Kampf für das empfindliche Gut der Grundrechte am Ende mit Erfolg gekrönt war: als Vorbild und zur Ermutigung für andere.“

Preisträger Kategorie Magazinbeitrag: Mexiko – Künstler gegen das Verbrechen
von Alexander Bühler und Jens-Uwe Korsowsky

Nicht nur im Inhalt, auch im Stil setzt sich der Preis dezidiert von herkömmlichen Film- und Medienpreisen ab. „Der Deutsche Menschenrechts-Filmpreis ist keiner, bei dem sich die Filmbranche selbst feiert“, sagt Junghänel. „Bei uns zählen einzig und alleine ein überzeugendes Thema und eine überzeugende filmische Darstellung. Wir können Auszeichnungen unabhängig von den Interessen von Verwertern oder Rechteinhabern vergeben. Damit machen wir dem Publikum Filme zugänglich, die im kommerziellen Kino kaum eine Chance hätten.“

Preisträger Kategorie Amateure: Morgenland
von Sonja Elena Schroeder, Luise Rist, Hans Kaul und Thomas Kirchberg

Aus 385 eingereichten Filmproduktionen hat eine 20-köpfige Fachjury die besten ausgewählt. Preise wurden in den fünf Kategorien Langfilm, Kurzfilm, Magazinbeitrag, Hochschule und Amateure vergeben. Zusätzlich wurde ein Preis in der Sparte Bildung verliehen. Bei der Filmnacht im ARRI-Kino sind Filmemacher anwesend und stehen für ein Publikumsgespräch zur Verfügung. Der Eintritt ist frei.  
 Kartenreservierung: muenchen@menschenrechts-filmpreis.de oder Telefon 089 74389657.

Preisträger Kategorie Bildung: Durch den Vorhang von Arkadij Khaet

Die Lange Nacht des Menschenrechts-Films veranstalten Amnesty International, Bezirk München und Oberbayern, Bayerische Landeszentrale für politische Bildungsarbeit, Deutsches Jugendherbergswerk, Landesverband Bayern, Landesmediendienste Bayern, missio – Internationales Katholisches Missionswerk, medien und kommunikation – Fachstelle der Erzdiözese München und Freising, Münchener Anwaltverein sowie die Stiftung Journalistenakademie. Neu im Kreis der Veranstalter ist die Gesellschaft für bedrohte Völker, Regionalgruppe München. Das Kulturreferat der Landeshauptstadt München fördert die Filmnacht.

Preisträger Kategorie Hochschule: Where to, Miss? von Manuela Bastian

http://www.lora924.de
http://www.gegensprechanlage.wikispaces.com

Share

Flattr this!