Ein gutes Bild für die defensive Verteidigung in Organsisationen ist die Katholische Kirche: Nichts zugeben, das nicht schon bewiesen ist, nichts eingestehen, keine Position wirklich verändern. So sind weder die Verbrechen der Ketzer- und Hexenverfolgungen wirklich eingestanden und die Inquisition als Unrechts-Organisation benannt, nur irgendwelche pauschalen Irrtümer …

Eine lernende Organisation beteiligt alle ihre Ebenen an den Entwicklungen, sorgt aktiv für qualifizierte Kommunikation und motiviert die Mitarbeitenden, ihren Anteil an Verantwortung zu übernehmen.

Nach einer Bestandsaufnahme durch alle Beteiligten entwickelt sich die benötigte Struktur fast von selbst: Die Beteiligten wissen, welche Zusammenarbeiten im Vordergrund stehen, und welche Austauschformen zur Reflexion und zur langfristigen Innovation daneben noch nötig sind.

Natürlich haben einige KollegInnen ihre vermeintlichen Privilegien zu verteidigen, bis ihre Verantwortung vor allem im Mittelbau von allen klar eingeordnet werden kann. Ihre Kompetenz wird sich auch im Umbau erweisen, wenn sie erleben, dass ihre Koordination weiter notwendig ist, denn das ist die Grundlage der lernenden Organisation: Geordnete Beteiligung und transparente Entscheidungswege, offene Kommunikation und Beteiligung …

otpor und occupy, attac, gewaltfreie Aktion und die Bildungsstreiks: Sie zeigen Strukturen von Selbstorganisation und demokratischer Arbeitsweise, die nicht auf Sprecher und Stars setzen, sondern auf breite Beteiligung, die auch weniger angreifbar macht, wenn politische Aktionen gegen Machthabende nötig sind.

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