Das Bewusstsein zur gewaltsamen und oft lieblosen Kindheit schildern manche deutlich:

Wenn ein Kind nur Kritik erlebt,
lernt es, zu verurteilen.
Wenn ein Kind nur Feindseligkeit erlebt,
lernt es, aggressiv zu sein.
Wenn ein Kind nur Spott erlebt,
lernt es, schüchtern zu sein.
Wenn ein Kind nur Schmach erlebt,
lernt es, sich schuldig zu fühlen.

weiter auf: www.franziska-tenner.de, von Doretj Law Nolte

Die Wahrnehmung kommt bei den meisten Betroffenen erst mit den Jahren:
Lange Zeit erschien es für alle selbstverständlich, geschlagen und kritisiert zu werden,
doch mit der Zeit erscheinen die übrig gebliebenen Gefühle hinderlich für’s Leben:

Eigene bodenlose Unzufriedenheit, gnadenlose Kritik den Anderen gegenüber,
Unversöhnlichkeit, hilflose Selbstgerechtigkeit, wachsende Einsamkeit, berufliche Unverträglichkeit, nachhaltige Erfolglosigkeit …

In Selbsthilfegruppen und Wochenendseminaren gelingt schon einmal die Annäherung an die Thematik im Verständnis der Anderen, denn sehr viele – auch gleichaltrige – verteigen ihre Verdrängung und identifizieren sich mit den Bemühungen der „braven Eltern“, die schwere Zeit von Flucht, Hunger und Angst-Resten des 3. Reiches in den 50er und 60erJjahren zu bewältigen. Schläge und ständige Kritik erscheinen ja manchen heute noch nötig …

http://wissen.dradio.de/erziehung-die-meisten-50-jaehrigen-wurden-gepruegelt.38.de.html?dram:article_id=15199
Eisgeister
Eisgespenster der 30erJahre wirken sogar noch in der „Deutschen Psychanalyse“, die so schnell „judenrein“ war und nichts mit der politischen Sicht der psychischen Erkrankungen zu tun haben will:

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