Der Kik-Konzern zahlt hier schlecht: Da wird etwas verbessert, aber: Die Ware macht den Unterschied: Ausbeutung.

„In dieser Woche startet die Kik-Gruppe, die in der Vergangenheit unter anderem wegen Lohndumping und Qualitätsproblemen zeitweise heftig in die Kritik geraten war, eine Imagekampagne.“

Was die SZ im Wirtschaftsteil nicht erwähnt, weil so was bisher nicht geschrieben wird: Die Kinderarbeit, die ausbeuterischen Verhältnisse, die in der Billig-Ware stecken. Da wird ein alter Deutschland-Blick eingeschränkt:

„Selbst die Gewerkschaft Verdi, die lange Zeit Missstände bei dem Billig-Anbieter angeprangert hatte, findet neuerdings lobende Worte. Etwa dafür, dass Kik als erstes Unternehmen in der Branche mit einem Mindestlohn vorgeprescht ist.“

Der Rest des Artikels beschäftigt sich nur mit Stategien, ist ja auch der Wirtschaftsteil, und der hat kein tiefer gehendes Gewissen:
http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/textildiscounter-kik-weg-vom-schmu…

Mehrere Filme auf http://youtu.be/0e1lRirR6gM – Wettbewerb zum Fairen Handel: http://fairmuenchen.de

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