Zuerst ist es eine persönliche Frage, dann eine Frage der Familie: Wie offen kann ich mit meiner Bisexualität umgehen? Später kommen die beruflichen Rücksichten, aber die religiösen Bedenken liegen noch tiefer.

Der eine wurde in jungen Jahren locker zum Agnostiker (ohne Gottesglauben), andere haben grade noch in der Familie oder Gemeinde die starke katholische Heimat gehabt, die sich mit ihren lesbischen Erfahrungen nun differenzieren: Gemeinda JA, der alte Kirchenapparat und seine Ablehnung der Sexualität NEIN.

Wie stellen wir uns das vor, was wir Gott oder der Göttin zuschreiben, wie entdecken wir es in uns selbst und in unseren Gegenübern, wie sind wir die Liebe, die wir uns wünschen, für unsere Partner, ohne uns zu verletzen, wie geht die Liebe in vielen Beziehungen, nicht nur seriell, sondern auch gleichzeitig?

Aber das war ein anderer wunderbarer Workshop von zwei tollen Frauen – wie das ganze intensive Wochenende in den tollen Räumen der Münchner Aidshilfe bei hervorragender Betreuung. Eifersucht wird da zur tieferen Frage: Was wünsch ich mir, was brauch ich, was will ich beitragen …

Die Göttin hatte ihre Freude an der Buntheit der Gäste, an den Themen und Begegnungen: Eine neue Gemeinde, Familie, „Religion“ … www.bine.net www.bi-muc.de www.bisexualitaet.org