Crowdfunding-Projekt: Der schwierige Weg zur Rechtshilfe

Die Idee ist, über crowd funding Prozesse für Menschen zu finanzieren, die sich aus finanziellen Gründen keine Klage leisten können.
Wer kein Geld hat um einen Rechtsstreit zu finanzieren, bleibt oft auf der Strecke. Die Möglichkeit, Prozesskostenhilfe zu beantragen, geht oft ins Leere.

Ein solcher Antrag wird nur bewilligt, wenn die Klage hinreichend Aussicht auf Erfolg hat. Für Anwältinnen und Anwälte ist es sehr arbeitsaufwendig einen solchen Antrag zu stellen. Ohne Vorkasse werden solche Anträge faktisch nicht bearbeitet.

Den Betroffenen bleibt nur noch die Möglichkeit in der Geschäftsstelle des Gerichts die Klage von einem Urkundsbeamten / einer Urkundsbeamtin formulieren zu lassen. Wer krank ist, in einer persönlichen Krise steckt oder sich sonst in einer schwierigen Lage befindet, hat oft nicht die Möglichkeit diesen Weg ohne Anwalt / Anwältin zu beschreiten. Wer kein Geld hat, dem steht faktisch nur ein Rechtsschutz zweiter oder dritter Klasse zur Verfügung.

Der Fall Gustl Mollath hat gezeigt, wie wichtig ein öffentlicher Unterstützerkreis ist, um zu seinem Recht zu gelangen. Über crowd funding könnte man vielen Betroffenen, die unverschuldet in Not geraten sind, zu ihrem Recht verhelfen. Die Idee ist es, einen Verein oder eine Stiftung zu gründen, um über crowd funding Prozesse und gute Anwältinnen oder Anwälte zu finanzieren.

Wenn sich Unterstützer/Unterstützerinnen finden, die Zeit und Lust haben diese Idee umzusetzen, kann im zbb e.V. das Projekt aufgebaut und entwickelt werden. Ziel ist, eine gemeinnützige Stiftung oder einen Verein zu finden, um so auch anderen Betroffenen zu ihrem Recht zu verhelfen.
FW Podium

Projektgruppe: anzuschreiben per gerechtigkeit@zbb.fairmuenchen.de

Isabella Z.
Larissa Rolff
Erika Lorenz-Löblein

Konto 8832200 bei der Bank für Sozialwirtschaft BLZ 70020500 BIC BFSWDE33MUE Stichwort Crowdfunding oder Gerechtigkeit

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