Sie haben nur das „Sch“ an der Fassade abmontiert, denn die Umwandlung in Genossenschaftsläden soll sparsam gehen. Die einbezogenen Kunden sind Mitglieder geworden, haben eigene Verkaufsecken aufgemacht und das Biosegment ausgebaut, vermeiden nun Plastik und überflüssige Chemie. Das second-Hand-Segment wurde an manchen Orten ein Renner, und jeder Laden der großen Genossenschaftskette hat sich anders entwickelt.

Seit Neuestem können Sie dort nun Anteile der neuen Bahn-Genossenschaft erwerben, die mit den dortigen Mitarbeitenden entwickelt wurde. Einer der größten Vorteile der Genossenschaft überzeugt auch viele Mitarbeitende in bisher herkömmlich strukturierten Betrieben: Die Genossenschaft kann nicht einfach ins Ausland abwandern, nicht von Heuschrecken übernommen werden, aber sie kann mit vielen Gleichgesinnten zusammenarbeiten und hat mehr Vertrauen, als alle profitorientierten Geschäftemacher.

Warum es so lange dauerte, dass mehr Belegschaften ihre Betriebe übernehmen? „Wir hielten das alles für viel komplizierter, aber die Filialleitenden waren ja sowie so schon Unternehmende. Und dass so viele KundInnen jetzt bei uns ihr Geld anlegen wollten, hätten wir nie erwartet. Die Fortbildungen waren absolut gefragt, nach dem die Gewerkschaften ihr Zaudern aufgegeben hatten, und ihre neue Rolle entdeckten. Die hauseigenen Erfahrungen waren ihnen lange genug im Magen gelegen …

Die neuen Nachbarschaftsläden waren sofort Vorreiter der Transition Initiativen geworden, die Lebensformen „nach dem Erdöl“ zu entwickeln: Nach den Preissteigerungen und dem Gefühl, die Rohstoff-Kriege satt zu haben, fanden sich immer mehr Leute zusammen, das Gerangel um die Reste der Ladenkette zu beenden.

Fortsetzung folgt erst mal in der transition-town-Gruppe in www.mahara.at
und irgendwo im zukunftswerkstatt-umfeld unter utopien wie http://zukunftswerkstatt.wikispaces.com

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