Es ist unsere tägliche Entscheidung des Einkaufs, wem wir unser Geld hintragen: Den Lidl’s, Aldis und allen „großen Marken“, die uns mit zuckrigen oder „gesunden“ Lügen „verdieseln“? Das andere Leben hat schon begonnen, aber du kannst es auch verschlafen, zwischen Arbeit, Ablenkung und Besser wissen. Und verschieben.

Tragen die Konzerne zu unserem Gemeinwohl bei?Gemeinwohl -Matrix 4-1

Die Kanzlerin glaubt es noch, manche Minister wohl auch, und die bezahlten Parlamentarier.

Besondere „Steuerkünstler“

die unsere Staaten-Steuer austricksen: IKEA, San Francisco Coffee etc. alle internationalen Ketten, Mode-Labels sowieso.

www.abgeordnetenwatch.de hat sich auf die Lobby-spezialisten konzentriert, www.transparency.de fragt nach der Durchsichtigkeit der Geschäfte, www.attac.de nach den Steuern, nicht nur für Finanz-Transaktionen. Es braucht nicht gleich Caiman-Inseln, eine „gemeinnützige Stiftung“ als Werbeabteilung des Bertelsmann- oder BMW-Konzern mischt ganz oben mit.

Die Unterscheidung der Stiftungen wird eine Kunst wie bei den vielen NGO’s und Vereinen, die unsere Mitarbeit erbitten, auch wenn sich naive Gemüter jeden Zuschuß erdienen wollen würden …

Wem du deine Stimme nachwirfstChristian Felber Souveräne demokratie

Welche Partei bietet dir das Abschwenken vom Ausbeuter-Kapitalismus?

Wer arbeitet an der Besteuerung der Finanzmarkt-Geschäfte?

Wer seine Stimme abgibt … hat keine mehr?

Neu beginnen

hieß es auch schon vor mehr als hundert Jahren, als Adel, Kirchen und Monarchie mit der bürgerlichen Presse für die besseren Waffengeschäfte die jungen Leute mit viel männlicher Propaganda in den „reinigenden Krieg“ jagten. Und diese sich jagen ließen: Nation-sein war im Deutschen Reich ein scheinbarer Wert. Geld-Schein-Bar.

Zuerst mit klarer Kritik, wie sie auch jede Zukunftswerkstatt braucht

Kritik der billigen Ware: Billige Menschen?Christian Felber Gemeinwohl Label

Das ist, was uns auch das jahrzehnte-lange Lohndumping der „geistig-moralischen Wende“ beibringen wollte: Du bist nur wert, was du für die Firma leistest: Bis zurück zum Nazi-genutzten Bibel-Spruch: „Wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen!“ das Behinderte vernichtete. Gottes Wille?

Kritik an der Billig-Vergabe der Kommunen und Länder:

Kriterien der Nachhaltigkeit kommen allmählich in Gesetze, denn etliche Politik-Verantwortliche lernen schrittweise dazuFelber Rückkoppelungen

Kritik am faulen Lebensstil der eingebildeten Hektik:

Kommunikationen betrachten und reinigen bringt uns weiter: Was bringt, was kostet Energie, wo überlasten wir uns?

Dann mit den Utopien, die nicht nur romantisch sind

natürlich bestehen unsere Träume aus unserer bisher erlebten und erträumten Geschichte, und je bewusster sie ist, desto klarer werden die offenen wirklich wichtigen WünscheFelber chremistik oikonomia

dann finden sich gemeinschaftliche Anliegen und die Grenzen der Verwirklichung der Pläne von selbst wieder ein

Und wie anfangen?

Mit klaren Vereinbarungen, mit guten Freunden, mit neuen Menschen passender Eigenschaften und Qualitäten, die wir suchen gehen: Aufschreiben, wer zu welchen Thema ansprechbar sein könnte!

Ein Blick auf’s wirtschaften

Die Gemeinwohl-Ökonomie unterscheidet zwischen Geld als Mittel und Geld als Zweck. War es Aristoteles?

  • Oikonomia — Geld als Mittel – wirtschaften nach Haus-Regeln
  • Chremistik — Geld als Zweck – unnatürliches Geld anhäufen und raffen – für’s Krematorium?

www.gwoe-bayern.org hat viel mehr dazu, in Österreich entsteht auch grade eine neue Bank dazu, in München macht die SPARDA bereits eine Gemeinwohl-Bilanz, zahlreiche Gruppen arbeiten in München und im ganzen Land schon zum Thema, etliche Unternehmen im Mangfalltal arbeiten dabei auch schon zusammen, und wahrscheinlich fällt auch dir eine Unternehmung dazu sein, die dabei sein sollte …

Bildungsgruppe am 13. März und 25. April im Impact hub

Zukunftswerkstätten: wie wir leben, arbeiten, wirtschaften, wohnen wollen:

Ab Mai wieder mit frischem Elan und vielleicht in Haidhausen ein Abend dazu im GEA-Laden?

Abfragen der Widerstände gegen eine Begrenzung der größten Einkommen in einer Einrichtung gegen die geringsten Einkommen auf 1:2 / 1:5 / 1:12 / 1:100 / … 1: 1200 / 1:6000 / 1:15.000

Eine Begegnung im Netzwerk Gemeinsinn

Das Netzwerk Gemeinsinn hat seit vielen Jahren den Le Mo Mo, den Letzten Montag im Monat als festen Treffpunkt: Im Ökologischen Bildungszentrum

Die nächsten Le Mo Mo Termine im ÖBZ: Englschalkinger Str. 166, Tram 16 bis Cosimabad

Mo 26.6.17 Gemeinwohl-Ökonomie trifft Netzwerk Gemeinsinn

 


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