„Alle Schulen sollten Zukunftswerkstätten sein“ schrieb neulich ein Politiker, und ich erlebe in Bayern, wie weit weg wir von dieser Vorstellung sind:

Wissen wird weiterhin in alten Formen und Strukturen verabreicht, die Disziplin, Hierarchie und Unterordnung sind bei mancher Freundlichkeit immer noch die Grundlagen: Nicht zukunftsfähig.

Phantasie ist wichtiger als WissenPhantasie ist wichtiger als Wissen

Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt. (Albert Einstein)

Aber wie werden wir fähig zur Phantasie?

Alle Kinder sind es in einem bestimmten Alter, aber die Erwachsenen wollen die Wiedrgabe der Realität.

Eine Utopie ist – wie Visionen – von „RealpolitikerInnen“ nicht gewollt, sie vermeiden im Interesse ihrer bezahlenden Auftraggebenden jede mögliche Veränderung der Geschäfte.

Bildung ist – nach den Altenheimen – zum Geschäft geworden

Die Bertelsmann-Mohn-Merkel-Verbindung hat die Hochschulen durch-rationalisiert, jetzt kommen die Allgemeinschulen dran: Runtersparen für das Volk, Privatschulen für die Gut-Verdienenden.

Die reaktionären Kräfte in den bayrischen Hochschulen hatten ihre autoritären Arbeitsweisen tapfer verteidigt, manche „Vorlesungen“ sind tatsächlich oft immer noch Vorlesungen aus alten Büchern, die ProfessorInnen früher einmal geschrieben hatten … und wer keine Fortbildungen in Hochschul-Didaktik bekommen hatte, oder nie davon hörte, ist mit Powerpoint und Buchkopien immer noch „aktuell“.

Gemeinwohl-Ökonomie?

„Alle Schulen sind Einrichtungen des Gemeinwesens. Waldorfschulen werden zudem gemeinnützig betrieben, ein eigennütziges Interesse ist also ausgeschlossen. Ergibt es deshalb Sinn, Schulen im Rahmen einer Gemeinwohl-Ökonomie zu bilanzieren? Die Waldorfschule Wetterau in Bad Nauheim erklärt, warum das sinnvoll ist.

„Ein Unternehmen ist dann erfolgreich, wenn es die Gesellschaft als Ganze reicher macht“ – mit Aussagen wie dieser wirbt seit knapp zehn Jahren Christian Felber für eine „Gemeinwohl-Ökonomie“, die Ziele jenseits der finanziellen Gewinnspirale anstrebt. In den Verfassungen vieler europäischer Länder ist schon längst festgeschrieben, dass Wirtschaft dem Ganzen dienen soll, sagt Felber. Aber damit das auch Wirklichkeit wird, braucht es die Initiative von Menschen.“

Waldorf trifft Gemeinwohl-Ökonomie

33. Jahrestagung der Zukunftswerkstätten
Geld & Werte –
Gemeinsinn macht Sinn!

Erstmals beginnt das Treffen an einem Sonntagnachmittag und dauert dann über die beiden Brückentage (Montag/Dienstag) bis zum Tag der Arbeit (Maifeiertag am Mittwoch) an:

Wir treffen uns am 28. April 2019 um 14:00 Uhr in Frankfurt/Main und arbeiten anschließend bis zum 01. Mai 2019 im nahgelegenen Bad Homburg vor der Höhe weiter zusammen. Ausklang ist wieder in Frankfurt/Main auf einem der Wolkenkratzer am Mittwochnachmittag.

Wir freuen uns auf ein Wiedersehen mit Dir und auf ein hochaktuelles Thema:

  • Mit dem Thema „GELD und WERTE – Gemeinsinn mach Sinn“ wollen wir Fragen nachgehen, die die ökonomischen, ökologischen und sozialen Grundwerte unserer Gesellschaft prägen. Wir wollen Wege der Transformation aufzeigen und uns – im Spannungsbogen einer Zukunftswerkstatt – mit Impulsen und viel Kreativität das Thema vertiefen.

Dazu gibt es genügend Freiraum, eigene Themen und Methoden der Partizipation einzubringen. Ziel ist ein Bündnis fürs Handeln für eine lebenswerte Zukunft, die mehr als eine Generation umfasst.

Ausführliche Informationen zur vorläufigen Programmplanung und alle Informationen zur Anmeldung findest Du im Internet: http://zw2019.zwverein.de

Für Rückfragen stehen wir vom Vorbereitungsteam gerne zur Verfügung.

Petra Eickhoff (Köln) und Helmut Peters (Recklinghausen) direkt zu erreichen über die E-Mail:
eickhoff@zwnetz.de oder peters@zwnetz.de oder jahrestreffen@zwnetz.de

und zu finden auf http://www.xing.com/net/zwnetz

meine möglichen Verknüpfungen: Gemeinwohl-Ökonomie und Transition Town-Projekte
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