Es gibt eine wachsende Gemeingüter-Bewegung: Sie vereint Menschen, die für freie Kultur, freie Software oder für das Recht auf Teilen des Saatguts streiten ebenso wie Menschen, die sich in der Transition-Town-Bewegung engagieren, für dezentrale Energieversorgung, ökologischen Wandel oder lokalisiertes Wirtschaften einsetzen.
Und dafür, dass Gemeingüter dem Gemeinwesen nicht entzogen, nicht kommerzialisiert oder unwiederbringlich zerstört werden. Sie alle setzen darauf, dass Wohlstand durch Zusammenarbeit und Teilen entsteht und wächst. Dass geschützt und erhalten werden muss, was uns allen gehört. Dass es mehr gibt als Markt und Staat.
Stellen Sie sich eine Welt vor, in der sich die Politik an der Idee der Gemeingüter orientiert, statt am Bruttoinlandsprodukt. Was, wenn der Staat die Bürger aktiv dabei unterstützt, ihre Gemeingüter zu erhalten und immer wieder neu zu schaffen?
Gemeinsam mit renommierten internationalen Expertinnen und Experten diskutieren wir das Wesen der Gemeingüter: Auf welchen Grundüberzeugungen beruht die Debatte? Welches politische Paradigma liegt ihr zugrunde? Und wie sieht eine Politik aus, die auf dem Konzept der Gemeingüter (commons) basiert?
Alternativer Weltspartag München Fr 29.10.10 ab 19:00 Uhr Anders wirtschaften – Erfahrungen, Modelle, Hoffnungen
Montag, 1. November 2010, 19:30 – 22:00 Uhr Beletage der Heinrich-Böll-Stiftung, Schumannstraße 8, Berlin
Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie unter: www.boell.de/veranstaltungen
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