Reichlich Gelegenheit, mit zu reden:

Gegensprechanlage 9.10.

Super Friede Liebe Love

Till Cösters Dokumentarfilm „Super Friede Liebe Love“, in dem er sich intensiv und auf sensible Weise mit Menschen beschäftigt, die von der Gesellschaft aussortiert wurden. Über zwei Jahre hinweg begleitete er die Bewohner des katholischen Männerfürsorgeheims „Haus in der Kyreinstraße“ in München.

Jahrelang, teils jahrzehntelang, lebten die meisten Bewohner auf der Straße, bis sie hier ein Zimmer fanden: Ex-Junkies, Trinker, psychisch Kranke. Cöster’s Film zeigt nicht zuletzt auch, dass diese Menschen sich nicht so leicht einordnen lassen. Er porträtiert die Männer als Individuen, die nun gemeinsam versuchen, ins Leben zurückzufinden. Dabei erstarrt der angenehm ruhige Film nie in Betroffenheitspathos. Cöster gelingt der Balanceakt, skurrile Momente in dieser ungewöhnlichen „Männer-WG“ zu zeigen, ohne den Ernst der Schicksale zu trivialisieren. [filmportal]
„Super Friede Liebe Love“ berührt in einer langsamen Erzählweise, die Geduld und Emphatie der zwitschernden twitter-Jugend auf die Probe stellen wird. [dah]

Zu sehen in bundesweit ausgewählten Programmkinos: Spielplan
Genossenschaftlicher Verleih ohne Mindestumsatz: Drop-Out Cinema

Bild: Franz Kastner, Ulrike Tortora, Dimitri Aschwanden, Ton: Wolf-Maximilian Liebich, Andreas Pils, Simon Spitzer Produktion & Redaktion: Burkhard Althoff, Florian Brüning, Lucia Haslauer, Thomas Herberth Konzept & Regie: Till Cöster

gegensprechanlage 13.11.

https://igel-muc.de/audio/20190801-tiefrot-und-radikal-bunt.pngTiefrot und radikal bunt || Julia Fritzsche: Für eine neue linke Erzählung – Nautilus Flugschrift
Lesung im store galore [2nd Anniversary]

Mitschnitt bei igel-muc.de

Speichern: [mp3 – 60.2 MB] — Medien: Audiocast – UID: 20190801 München, (IGEL | Edition Nautilus)

„Eigentlich liegt der Beschiss offen zutage: Während der vergangenen zwanzig Jahre wurde Hartz IV erfunden, die Gesundheitsversorgung zusammengestrichen, die Altersvorsorge privatisiert und der Pflegenotstand verstetigt. Dazu dann das Mantra, unablässig wiederholt: Die Heimat ist bedroht, Flüchtlinge raus, Grenzen dicht, wenn die Fremden nicht wären, ginge es allen besser.

Wie leicht selbst Gutsituierte Gefühle von Bedrängung und drohendem Statusverlust – ob begründet oder beschworen – auf Schwächere umleiten, ist immer wieder erstaunlich. In der Fantasie eines homogenen Volks werden die Gegensätze zwischen Herrschenden und Beherrschten übertüncht. Und es werden Gruppen definiert, die man verachten darf.“ – Auszug aus der Rezension von Benjamin Moldenhauer auf SPIEGEL.ONLINE [24. März 2019].

Julia Fritzsche ist Trägerin des Sozialpreises 2016 und zusammen mit Sebastian Dörfler Trägerin des Pechmannpreises 2018 und des zweiten Otto-Brenner-Preises 2018 (Videos der Preisverleihungen und Interviews).

Die sommerlich-urbane Einladung zu Julia Fritzsches Lesung hat der IGEL schließlich sogar bei freier Kost & Logis angenommen. Danke dafür. Der einstündige Audio-Mitschnitt mit Auszügen aus ihrem Buch ist hier auch zum download frei erhältlich (mp3, 60 MB) || [über die grenze]: to force the debate.

Radio Lora München 92,4

Radio Lora München 92,4

mit Bernhard Ecker am 4.9. um 21h:

Parents for Future und Democracy-For-Future 

„An welcher (kreativen) Aktion für den Klimaschutz würdest Du Dich beteiligen?“

Auf dem Streetlife FestivalRadio Lora München 92,4

Ludwigstraße / Ecke Theresienstraße: Am Stand von Radio Lora München 92,4

Samstag, 7. September 2019

16 Uhr: Tierschutztheater – Kathrin Eva Schmied
17 Uhr: Münchner Flüchtlingsrat – Harald Will

18 Uhr: Gegensprechanlage – Fritz Letsch

19 Uhr: Club Latino – Rolando
20 Uhr: Ver.di Frauen – Martina Helbing

Sonntag, 8. September 2019

Radio Lora München 92,4

Radio Lora München 92,4

12 Uhr: IFFF – Brigitte Obermayer

13 Uhr: Gegensprechanlage & Kabarett und Kleinkunst – Doro und Bruno, Duett und Kleinkunst – Renate Anraths

14 Uhr: Künstlerfragen – Interview mit:
              Peder Strux und Sanne Kurz – Renate Hausdorf
15 Uhr: Note Balkana – Oliver/Sadija
16 Uhr: Blickpunkt Balkan – Sadija
17 Uhr: Wilhelm Kling – ver.di – Senioren
18 Uhr: Nachrichten aus der Provinz – Erika Schalper
19 Uhr: Gegensprechanlage – Fritz Letsch

und danach auf ein Guinness?

Am Mi 11.9. um 21h mit Anna König

zu ihrem Buch: Anna und Reza – Eine deutsch-iranische Liebe …

anna-koenig.blogspot.com/2019/07/anna-und-reza.html

Zur Vorbereitung auf die Situation im Iran kannst du die Sendung des Friedensforum der DfG-VK nachhören:
dfg-vk-bayern.de/muenchen/friedensforum.html

Democracy-For-Future

„An welcher (kreativen) Aktion für den Klimaschutz würdest Du Dich beteiligen?“

Mit unserer nächsten Aktion wollen wir diese Frage konsensieren. Eine Konsensierung ist eine neuartige Methode, um die Intelligenz von Gruppen zu nutzen und konsensnahe Lösungen auf einfache Weise zu finden.

Jeder Teilnehmende kann eigene Ideen einbringen und die Ideen von anderen bewerten. Hast Du eine Idee was wir (10 bis 20 Personen) gemeinsam bis Ende August für den Klimaschutz tun können?

Was ist Deine erste Inspiration? Wir freuen uns, wenn Du Deine Idee als Vorschlag einbringst!

Wir trafen uns am Donnerstag, 25. Juli im Café Copain, im Gasteig, um die Konsensierung zu starten.

Der Klimaschutz erfordert eine Stärkung und Weiterentwicklung unserer Demokratie. 

Demokratie lebt vom Vertrauen der Bürger*innen, dass politsche Entscheidungen mindestens einen „guten Kompromiss“ der gesellschaftlichen Intersessen zum Ausdruck bringen.

Dieses Vertrauen ist heute für viele Menschen gestört. Die Vertrauenskrise der Demokratie, die Erstarkung von Populismus und autoritären Tendenzen, bedrohnt auch den Klimaschutz.

Um das Klima und die Demokratie zu schützen, müssen wir die Demokratie weiterentwickeln.

Unsere Gesellschaft steht vor gewaltigen Zerreißproben, um den Klimaschutz etwa mit wirtschaftlicher Sicherheit und sozialer Stabilität in global stürmischen Zeiten zu vereinbaren.

Daher gilt es, möglichst alle in der Gesellschaft vorhandenen Kompetenzen und unser aller Kreativität einzubeziehen, um zukunftsfähige Lösungen zu entwickeln, die auch von möglichst allen mitgetragen werden.

Wenn Menschen erleben, dass sie tatsächlich gehört werden und mitgestalten können, wird auch die Bereitschaft gestärkt, Verantwortung zu übernehmen, sich zu informieren oder eigenes Verhalten zu ändern.

Unsere Demokratie nutzt dafür noch nicht die heutigen (technischen und methodischen) Möglichkeiten. 

Deshalb entwickeln und testen wir neue demokratische Formate und Methoden, die die Weisheit der Vielen zum Ausdruck bringen können. 

Wir bringen Menschen in eine neue Form des Dialogs. 

Anstelle von Kampfabstimmungen fördern wir mit unseren Prozessen gegenseitiges Zuhören und Verständnis sowie konsensnahe Lösungen, die von allen mitgetragen werden. 

 Wir wollen unsere Prozesse schrittweise skalieren, um unsere Wirksamkeit für den Klimaschutz zu stärken und damit immer mehr Menschen eine neue Erfahrung machen, wie Demokratie neu und anders funktionieren könnte.

Die Erfahrung einer neuen politischen Kultur

Bei einem Beteiligungsprozess wurden Veranstaltungen in der physischen Welt mit einer Online-Konsensierung kombiniert.

Eine Konsensierung ist eine neuartige Methode, um die Intelligenz von Gruppen zu nutzen und konsensnahe Lösungen auf einfache Weise zu finden.

In einer Kick-Off-Veranstaltung entwickelten die Teilnehmenden erste Vorschläge und stellten diese in ein Online-Konsensierungstool ein.

Die Teilnehmenden der Kick-Off-Veranstaltung wurden in den folgenden Tagen zu Multiplikatoren, indem sie weitere Personen zur Teilnahme am Online-Prozess einluden.

Auch über einen lokalen Radiosender wurde zur Teilnahme aufgerufen. Die Online-Konsensierung lief über einen Zeitraum von zwei Monaten, in dem alle Teilnehmenden weitere Vorschläge einstellen und Vorschläge bewerten konnten.

In einer Kreativ-Veranstaltung konnten die Teilnehmenden jeweils einen Vorschlag auswählen, den sie weiterentwickeln wollten. Sie stellten dazu zwei Fragen:  „Welche Bedürfnisse sind für euch bei diesem Vorschlag nicht erfüllt?”,  „Wie könnte ich ihn ändern, damit ihr weniger Widerstand gebt?”

Dann erhielten sie Feedback reihum von allen Teilnehmenden. Viele äußerten sich anschließend sinngemäß etwa so:  „Ich habe so viele wertvolle Anregungen erhalten, wie ich meinen Vorschlag so verändern kann, dass meine Anliegen erhalten bleiben und die Bedürfnisse der anderen integriert werden.”

Am Ende des Prozesses erreichten 4 von insgesamt 45 Vorschlägen eine Akzeptanz von über 88 %.

„So sollte Demokratie eigentlich funktionieren!“, lautete ein weiteres Feedback.

Textauszug „Crowd-Wisdom-For-Future“

Der Text zeigt auf, wie die Weisheit der Vielen für eine Bewältigung der heutigen globalen Herausforderungen zum Einsatz kommen kann. Mit den heutigen (technischen und methodischen) Möglichkeiten entsteht die Perspektive einer friedlichen, sozial-fairen und ökologisch-nachhaltigen globalen Gesellschaft. 

Hier geht‘s zum Download

(Der ganze Text steht leider nicht zum Download zur Verfügung, da er noch nicht fertig geschrieben ist.)


Es sind erst die Ideen für den Herbst und das Sammeln der Kontakte, und nebenbei die Vorbereitung eines Jubiläums-Rückblicks: Mit dabei: Die Erzählerin Michaela Thomson und Karl sowie Dominik vom ihelp-team und Konni Hoff vom nea-ev.de; Freitags 10-12 im Gewerkschaftshaus zu finden.

Mi 10.7. um 21h auf lora924.de

denken wir weiter – und du kannst anrufen: 089 / 48 95 23 05

Beim Donnerstags-Stammtisch von igel-muc.de

Die Interessengemeinschaft der Erwerbslosen München trifft sich 14-tägig immer donnerstags bei Alles Wurscht“ – Nikolaiplatz 3 in Schwabing, ab 16 Uhr zum Austausch unserer Probleme und Erfahrungen rund um Hartz IV oder auch einfach nur, um neue Menschen kennenzulernen.

Mehr zur Sendung auf www.fairmuenchen.de/radiogespraech-zu-hartz4-theater/

Nachzuhören: https://drive.google.com/file/d/1auUae_xr5-ChEY5peih83w_ASMHlRueM/view?usp=drive_web

artistsforfuture


Als Menschen aus Musik, Bildender Kunst, Literatur und Darstellender Kunst haben wir uns aus gegebenem Anlass zusammengeschlossen, um uns mit den Klima-Streiks zu solidarisieren.

Mi 12.6. um 21h Gegensprechanlage auf www.lora924.de

Sendung über die Nachwehen des kolumbianischen Bürgerkriegs. Zu Gast: Wolfgang Goede – bis dahin müsste auch sein dazu passendes Dossier veröffentlicht sein (bei Maecenata)fairmuenchen.de/die-arbeit-der-kolumbianischen-wahrheitskommission-in-d-lora924-de-mi-12-3-um-21h/

Artists for Future – Stellungnahme von Künstler*innen zu den Protesten für mehr Klima- und Umweltschutz

#Artists4Future – Artists for Future – in der nächsten Sendung – oder / und extinction.rebellion.muc   @MucRebellion ? Da geht es um das Artensterben …

Radio-Gespräche zu München und Bayern

Gegensprechanlage- eine Radiosendung, wie sie von Bert Brecht erträumt war: Radio zum Mitreden auf Radio LoRa München UKW 92,4 – im Netz auf www.lora924.de jeden Mittwoch live ab 21 h, meistens am 2. Mi im Monat mit Fritz Letsch ansonsten mit den KollegInnen, Wiederholung in DAB+ und im Internet Treffen zur Sendung um 20.30 Uhr bei Radio Lora in der Schwanthalerstr. 81 Anrufen während der Sendung und mitreden: 089 – 489 523 05 Monatliche Erinnerungs-und Programm-Mail bestellen bei fritz @ fairmuenchen.de … und danach begleitet euch am 2. Mittwoch im Monat bis 24h www.lunaland.org mit Aktuellem zur Musik in den besten münchner Läden … außer, du hörst auf DAB+ oder im Internet die Wiederholung der Sendung, am Donnerstag wahrscheinlich um 6h morgens oder 15h nachmittags …

Aktuell:

Fridays for Future FFF muc

gegensprechanlage 10.4. ab 21h in www.lora924.de

mit Jan und Paul in der Sendung: Anrufen während der Sendung und mitreden: 089 – 489 523 05


Captain Balou rapt in München auf bayrisch … und welche Musik ist sonst grade für Aussagen unserer Themen angesagt?

„Rotes Bayern“, ein Hörspiel von Hans Well & Sabeeka Gangjee-Well, wurde am 21. Oktober 2018 im Literaturhaus München aufgeführt. In den öffentlichen Medien (z.B. BR) wurde es bisher nicht erwähnt, obwohl das Hörspiel ausgezeichnet wurde. Hier das Lied von den Wellbappn „Solang der alte Peter“. https://youtu.be/vOoimiCBIuY  

Was sagt dir die Revolution damals, wie kam der Faschismus in München auf die Beine?

Von bayrischer Justiz zu Essensrettern, Foodsharing bis zu den Schüler-Protesten:

Mi 13.2.2019 ist es nach der gefühlt steigenden Atomwaffen-Bedrohung auch Zeit für Politik-und Kapitalismus-Kritik? https://sicherheitskonferenz.de/Anti-Siko-Demo 16-2-19

Radio LoRa München 92,4 ist ein unabhängiges Bürger- oder Community-Radio

und zwar, zusammen mit unseren KollegInnen im Radio Z Nürnberg, mit dem Bayrischen Bürgerpreis 2016 ausgezeichnet, aber bis auf wenige Projekte der Bayrischen LandesMedienzentrale, nicht aus den staatlichen und gar den GEZ-Töpfen gefördert. Darum brauchen wir Selbstorganisation: „70 Jahre in guter Verfassung. Wir leben und gestalten Demokratie!“. external image spenden-button.png Radio LoRa München 92,4 ist in seinem Förderverein als gemeinnützig beim Finanzamt zertifiziert: Überweisen Sie bitte Ihre steuerabzugsfähige Spende auf das Konto des LORA Fördervereins bei der Stadtsparkasse München BLZ 701 500 00, Konto-Nr. 88 150 115 IBAN: DE09 7015 0000 0088 1501 15 und SWIFT-BIC: SSKMDEMMXXX Spendenquittung bei Beträgen über 200.- anfordern verein@lora924.de Tel. 089-48952304 oder Fax. 089-4802852 – Sie können aber auch einfach auf diesen Link oder auf das nebenstehende Bild klicken, ausfüllen und spenden. Danke fürs Mitmachen! Lob, Kritik und Beschwerden gerne auf http://fairmuenchen.de oder an KRITIK@lora924.de

In der Sendung zu Gast

kannst du gerne vorstellen, was dich grade bewegt, denn unser Vereinsziel sind alle Themen der politischen Bildung. Du bringst 3-4 Stücke deiner liebsten Musik auf CD oder USB-Stick mit, falls du die Sendung anschließend im Netz veröffentlichen willst, idealerweise mit Musik, die du ohne GEMA-Zahlungen verwenden kannst, vielleicht von guten Freunden. Auf diesen Seiten mitschreiben und veröffentlichen ist ebenso möglich, wenn dein Projekt zu uns passt, und wenn du selbst für ein Bildungsprojekt einen gemeinnützigen Träger brauchst, ist das ebenso möglich, bei entsprechender Finanzierung durch andere und Mitarbeit. Frühere Sendungen: https://github.com/zukunftswerk/gegensprechanlage/wiki – noch zu finden?

Aktuelle Ankündigungen nur noch auf www.fairmuenchen.de, dort im Seiten-Menue jedes Beitrages auch per Mail zu bestellen. Als Übersicht im Wiki www.joker-netz.de aktueller als hier …

Am Mi 9. Mai 2018:

Bericht von der Buchvorstellung und Lesung: Giovanni Rossi: Cecilia. external image cecilia_U1_Web.jpg

Anarchie und freie Liebe. mit Tobias Roth, Herausgeber & Gesellschafter Das kulturelle Gedächtnis -Verlag

Der italienische Veterinär, Agronom und Anarchist Giovanni Rossi (1856–1943) gründet 1890 im Süden Brasiliens die Siedlung Cecilia. Er will erforschen, ob der Mensch in Anarchie leben kann. Mangel und Entbehrung, Selbstorganisation und freie Liebe, Gelingen und Scheitern: Giovanni Rossi ist erfüllt von seiner Idee, aber in seinem Bericht beschönigt er nichts. Mit kühler Leidenschaft berichtet er vom Zusammenleben absolut ohne sociale Organisation. Und nach dem Ende des Experiments entsteht eine neue Utopie. feldcafe.de/event/05-04-2018-ab19h-buchvorstellungdiskussion-giovanni-rossi-cecilia-anarchie-und-freie-liebe am Mi 9. Mai wird der Herausgeber zu Gast sein …

Am Mi 11. April 2018 war:

Gegensprechanlage Zeit für Utopien? zum Kinofilm ab 19.4. mit Sabine und Norbert Nach-Hören: Airt_Mi11Apr2018-21Uhr-21_00_00-Gegensprechanlage_GEMAFREI.mp3 (audio/mpeg, 44.3 MB)

Am Mi 14.3. tauchten wir wieder in Geschichts-Arbeit:

Gegensprechanlage zu GAST als Gewerkschaftliche Studierende mit Dr. Bernhard Schoßig: GAST: Den Kapitalismus in Frage stellen – Gewerkschaftlicher Arbeitskreis der Studenten (GAST) 1968 in München Politik, Gesellschaft und Gewerkschaften in den 1960er Jahren – Thesen von Dr. Bernhard Schoßig Stefan Hemler – Münchner Studierendengruppen im Vorfeld der 68er Bewegung Hermann Gilbhard – Der GAST als kritischer Begleiter der Gewerkschaftspolitik … mit dem Archiv der Münchner Arbeiterbewegung www.arbeiterarchiv.de Nachhören: Airt_Mi14Mar2018-21Uhr-21_GAST-Gegensprechanlage_GEMAFREI.mp3 (audio/mpeg, 47.3 MB) Einladung zu Veranstaltungen des Archivs der Münchner Arbeiterbewegung e.V im März 2018: Donnerstag, 22. März 2018, 19 Uhr DGB Haus München Schwanthalerstr. 64

Den Kapitalismus in Frage stellen – Gewerkschaftlicher Arbeitskreis der Studenten (GAST) 1968 in München, 22. März 2018

DGB Haus München Schwanthalerstr. 64 Archiv der Münchner Arbeiterbewegung, DGB Region München mit Unterstützung des Kulturreferates der LH München Begrüßung und Moderation: Simone Burger Vorsitzende DGB Region München, StRin LH München, Vorsitzende Archiv der Münchner Arbeiterbewegung e.V. Prof. Dr. Ludwig Eiber, 2. Vorsitzender Archiv der Münchner Arbeiterbewegung e.V.:

Die erste Hälfte der 1960er Jahre

Politik, Gesellschaft und Gewerkschaften in den 1960er Jahren – Thesen von Dr. Bernhard Schoßig Stefan Hemler – Münchner Studierendengruppen im Vorfeld der 68er Bewegung Hermann Gilbhard – Der GAST als kritischer Begleiter der Gewerkschaftspolitik

1968 (1965-1968)

Was wurde inhaltlich im GAST diskutiert, zum Beispiel Mit- und Selbstbestimmung? Warum engagierten sich Studierende beim GAST? Und was bleibt aus dieser Zeit für sie? Warum interessierte sich der DGB für Studierende? Die unterschiedlichen Strömungen im GAST sollen dabei in Kurzinterviews zu Wort kommen: Hans-Eberhard Schmitt-Lermann und Barbara Brick Aus gewerkschaftlicher Sicht nimmt dazu Stellung: Richard Polzmacher (IG Metall)

Was bleibt?

Peter Sander und Fritz Schösser (langjähriger Vorsitzender des DGB Bayern) im Gespräch< Archiv der Münchner Arbeiterbewegung e.V. Ebenböckstr. 11, 81241 München Tel/Fax: 089/834 46 83 **www.arbeiterarchiv.de**

external image 978-3-89771-248-58.jpgAm Mi 14.2.18 werden wir um 21h in der Gegensprechanlage mit den KollegInnen das Autoren-Revolutionsgespräch in der **Volxküche** am Mi 7.2.18 ab 19h nachbesprechen und mit Simon Schaupp telefonieren:

Der kurze Frühling der Räterepublik,Weg_zum_Cafe-768x398.jpg

Ein Tagebuch der bayerischen Revolution

ISBN 978-3-89771-248-5 https://www.unrast-verlag.de/vorankuendigungen/der-kurze-fruehling-der-raeterepublik-detail

Und ihr habt hoffentlich schon Fragen an den Autor … Es erzählt die Geschichte der Bayerischen Räterepublik von den Januarstreiks 1918 bis zur Niederschlagung im Sommer 1919. Im Zentrum stehen dabei die Erlebnisse des Anarchisten Erich Mühsam (Revolutionärer Arbeiterrat), der Kommunistin Hilde Kramer (KPD) und des Linkssozialisten Ernst Toller (USPD). Es wird deutlich, dass nicht eine Gruppe Literaten, wie immer wieder behauptet wird, sondern große Teile der Lohnabhängigen die Räterepublik getragen haben. Selbst in der kurzen Zeit ihrer Existenz konnte sie soziale Maßnahmen wie Umverteilung von Wohnraum, die Einführung des Achtstundentages und den Ausbau der Frauenrechte durchführen. Schaupp zeigt auch, wie sich im Wüten der damals schon antisemitischen Freikorps während und nach der Niederschlagung der Räterepublik schon der Vorschein des NS ankündigte. https://www.unrast-verlag.de/vorankuendigungen/der-kurze-fruehling-der-raeterepublik-detail Am Mi 14.2.18 werden wir um 21h – zu den letzten Revolutionsgesprächen berichten und die nächsten vorbereiten: 22.Februar ab etwa 19h eintrudeln, dann geht die Reise vom Monte Verita durch die Revolution weiter in den Wandervogel, bis dieser im Beginn der Gleichschaltung endet: Mit Prozessen wegen „bündischer Betätigung“ wie gegen Hans Scholl, der am 22.Februar hingerichtete wurde, und auch Willi Graf, der zum „Grauen Orden“ gehört hatte, am 19. April 1943 wegen Hochverrats, Wehrkraftzersetzung und Feindbegünstigung vom Volksgerichtshof unter Vorsitz Roland Freislers zum Tode verurteilt. Im zweiten teil werden wir „Der kurze Frühling der Räterepublik“ mit den KollegInnen und das Autoren-Revolutionsgespräch in der Volxküche mit Simon Schaupp nach-besprechen: Und hoffentlich für Fragen an den Autor, der dann von Spanien zugeschaltet wird … In der Reihe der Revolutionsgespräche, 14tägig immer Donnerstags: 25.1. zu den RüstungsarbeiterInnenstreiks und zur Aktion am 28.1. ab 14.30 am Infostand an der Münchner Freiheit am früheren Schwabingerbräu, wo damals tausende Streikende … auf Eisner trafen, und Sarah Sonja Lerch …

Was als leicht lesbares Tagebuch Der kurze Frühling der Bayerischen Räterepublik

der drei recht verschiedenen Personen daherkommt, entpuppt sich als die beste lesbare Chronologie der verworrenen Ereignisse aus der Sicht der Beteiligten, die ich seit Jahren kenne … Hilde Kramer, die sehr junge Kommunistin aus einem Frauen-Umkreis in Riederau Erich Mühsam, der mit allerlei anarchistischen Wassern gewaschene Literat und Herausgeber, Ernst Toller, der als in Polen aufgewachsener Student aus Frankreich zurück kam, um als deutscher Held in die Schlacht zu ziehen, mit 25 als Pazifist die eigene „Wandlung“ beschrieb und mit Max Weber wie Kurt Eisner bei der USPD zu diskutieren lernte …

Es beginnt am 26. Januar 1918, also hurtig:

Die hundert Jahre kommen schon mit allerlei Färbungen anderer Art: Wir feiern Bayern … und die Freien Wähler Ludwig Thoma …


nicht wie die hochnäsigen Literaten-Mischungen, die von der Warte eines Thomas Mann und sonstiger Biederbürger auf die Bemühungen um Demokratie verurteilend hinabschauen, ohne zu verstehen, was in jenen Tage tatsächlich in tausenden von Herzen und Köpfen abgelaufen ist: Es waren keine Träumer, sondern sie riskierten ihr Leben für eine neue Zeit, die von Adel, Besitzbürgern und Militarismus – und dann auch von den Sozialdemokraten verhindert wurde. Kardinal Faulhaber hatte seinen höchsten irdischen Herrn, dessen geadelter Hofkaplan er war, entfliehend erlebt und war „wie mit einem Hammer vor den Kopf geschlagen“. Seine hetzenden Hirtenbriefe, vor der ersten allgemeinen Wahl von allen Kanzeln im Land verlesen, redeten wie von „schlimmer als der Betlehemitische Kindermord“ zum „Tag der unschuldigen Kindlein“, weil die Kinder ab 14 frei entscheiden können sollten, ob sie am Religionsunterricht teilnehmen wollen, nach dem kurz vorher die Pfarrer noch die gesamte Schulaufsicht gehabt hatten.


Das offizielle München hat die Erinnerung nicht gepflegt und tut sich bis heute schwer, eine sozialistische, anarchistische, oder gar kommunistische Vergangenheit angemessen zu würdigen. Was immer gut geklappt hat: Die rechten Heldengedenken. Eine kritische Würdigung wird als Störung der Friedhofs- und Grabesruhe empfunden. Die rot-schwarze Koalition bringt nach 25 Jahren rot-grün wieder stabilen Stillstand, wenn nicht Rückschritt, wie bei LiMux, Radlhauptstadt (zur Farce geworden).

Revolutionsgespräche gehen auch sofort und ohne Vorbereitung:

Gespräche im Kreis sind eine andere Qualität als Vorträge, in denen EineR sein Wissen den Anderen verabreicht und vielleicht noch Fragen beantwortet, andere Meinungen anhört.

Die Treffen im Goldenen Anker, Schillerstr. 30

Die Gespräche im Kreis der USPD, der wegen Pazifismus rausgeworfenen Sozialdemokraten, hatten von vorn herein mehr als Berichte von Kongressen und Treffen aus den Zeitungen und aus den Betrieben statt gefunden, nur Mühsam hatte dann einmal Hausverbot, weil er gar zu streitlustig agitieren wollte.

Von wegen Cafehaus-Literaten:

Was heutige Schrift-Stellende und Feuilletonisten den angeblichen „Träumern“ nachsagen, ist auf der bürgerlichen Schiene von oben herab wie pfeifen im Wald: Wer von den Lebens-Verhältnissen der Menschen nichts wissen will, kann sie leichter verurteilen.  


Revolution in Bayern!

war Di 6.2. um 21h … und tags drauf in Milbertshofen· Gastgeber: Filmmuseum München / In München, dem Hauptschauplatz der Revolution, wird die Monarchie gestürzt. In der Nacht zum 8. November ruft Kurt Eisner den Freistaat Baiern aus und wird erster Ministerpräsident: In der Folge kämpfen revolutionäre und reaktionäre Kräfte ein halbes Jahr lang mit allen Mitteln um die Macht. Die Filmemacherin Uli Bez hat 1989 einen Dokumentarfilm geschaffen, der damals schon hochbetagte Revolutionär*innen von 1918 versammelt: „Es geht durch die Welt ein Geflüster. München 7.11.1918 – 2.5.1919.“ Der Film ist eines der ganz wenigen Bewegtbild-Dokumente, das den Zeitzeug/innen aus dem linken Spektrum eine Stimme gibt. Uli Bez ist zu Gast! Wir zeigen den Film am Dienstag, 6.2. um 21.00 Uhr im Doppelprogramm mit der ostdeutschen Dokumentation „Matrosen in Berlin“ (1978, 50 min) von Günter Jordan. https://www.facebook.com/events/340010303146322  Im Frühjahr kommt der Film auch zu den Revolutionsgesprächen im veganen Cafe „5vor12“ in Milbertshofen  

Das Sub-Proletariat der Revolutionären Anarchisten und das Freibier

wäre ein Ansatz, durch die günstigsten und politischen Treffpunkte der Stadt zu ziehen und dort Gespräche anzuzetteln … Offizielle Kunst-Ereignisse der Stadt besuchen und kommentieren Ein paar Möglichkeiten für andere Arten der Stadtführungen, zur Auswahl: MEIN München Ein Spaziergang zwischen Hauptbahnhof und Ostbahnhof: Abstecher zur Theresienwiese oder zum Mathäser, Altstadt und Hofbräuhaus am 1. Montag abend im 1. Stock mit Volxmusik-Ausklang Damaliger oder heutiger Landtag und Eisner-Denkmal in der Faulhaberstraße, Weinstadl und Viktualienmarkt,   Tram-Touren auf der 16 / 17 vom Karlsplatz durch den Glockenbach, Müllerstraße mit Oskar Maria Graf und Bellevue di Monaco, sub oder … auf der 19 von West nach Ost: Amalienburgstraße auf der 21 nach Nymphenburg zum königlichen Wittelsbachern revolutionär durch Westend, Sendling oder Giesing, Milbertshofen Für werdende Münchner: Schau ma moi, heutige Vorstädte Proletarische Erlebnisse für Gruppen: Gespräche mit

Die Treffen im Goldenen Anker, Schillerstr. 30

Die Gespräche im Kreis der USPD, der wegen Pazifismus rausgeworfenen Sozialdemokraten, hatten von vorn herein mehr als Berichte von Kongressen und Treffen aus den Zeitungen und aus den Betrieben statt gefunden, nur Mühsam hatte dann einmal Hausverbot, weil er gar zu streitlustig agitieren wollte.

Fechenbach und die Jusos (steht noch aus)

„Der Zweck der Revolution ist die Abschaffung der Angst.“

Theodor W. Adorno in einem Brief an Walter Benjamin, 18.3.1936

Bauhaus und die reformpädagogischen Gestaltungen, Künste und Lebens-Ideen

Die Treffen im veganen Cafe „5vor12“ in Milbertshofen

Weg zum Cafe "5vor12"

 

Gegensprechanlage Fritz Revolutionsgespraeche mit Cornelia Naumann und www.feldcafe.de 5vor12

Aktuelle Termine rund um den zbb eV. in München

kommen auf fairmuenchen.de 20 Jahre Harare-PamuzindaEine Übersichtsseite steht auf zbb-ev.jimdo.com, das bisherige Wiki ist auf zbb.wikispaces.com

ProjekteRegenwald_kalender_2015

CHIOS, ein Bildungsprojekt zur Rechts-Information für Flüchtende auf der griechischen Insel ist nun auch schon flügge: Hintergründe für die Klimapartnerschaft mit den Asháninka im peruanischen Regenwald. Mit dem Projekt youventus-international unterstützen wir seit vielen Jahren zuverlässig den Schulbesuch von Aids-Waisen in unserer Partnerstadt Harare in Simbabwe, ein Projekt gemeinsam mit www.Pamuzinda.de, einer traditionalen Musik-LehrerInnen-Gruppe aus HarareRegenwald_kalender_2016

Auf Facebook

facebook.com/ZusammenschlussBayrischerBildungsinitiativenEv  sowie facebook.com/youventusinternational und auch facebook.com/Ashàninka-Partnerschaft-506823742827105 und in Radio Lora München 92,4 eine Sendung zum Nachhören auf lora924.de und die Sendung zu unserem Verein auf freie-radios.net Montag abend auf Lora München kommt Neues aus dem EineWeltHaus UND: Trag dich ein für regelmäßige Informationen aller Transition-Initiativen Münchens für das Leben nach dem Ölrausch: transition-initiativen.de/