In das Konzert der alternativen Währungen und Tauschringe, Schenkrunden (soweit sie nicht andere abzocken wie die legendären Schenkkreise) und Taler, mischten sich immer wieder Rettungs-Gedanken, Silber-Geschäfte und Gold-Hoffnungen. Barter- und Nachbarschaftsguthaben sind wie Microkredite weniger aufgeregt, üben auch gemeinsaes Wirtschaften.

Dabei gibt es wohl keine Lösung, die nicht gegen die künstlerische Geldschöpfung unserer Banken und Geldspekulanten definiert ist, die Herrschaft von Zinsen und Spekulationen mit Rohstoffen und Lebensmitteln und damit dem Schicksal Anderer ablehnt.

Für den Ausstieg brauchen wir nicht nur einen Stromwechsel, sondern auch tragfähige Nachbarschaften. Bei Letzteren hat uns das von Schule an antrainierte Konkurrenzdenken leider schon sehr die Offenheit genommen,

Eine positive Utopie gegen alles Krisenbewusstsein zu setzen, hat sich die Idee der Transition Initiativen gesetzt. Sie beginnt vor Ort, in Nachbarschaften, startet als Initiative, die sich wieder auflöst, sind erst einmal die nötigen 10-15% der NachbarInnen aktiviert.

Herz- und Seele-Gruppen achten darauf, dass niemand sich und andere überfordert, thematische Gruppen fassen die Ideen der fachlichen Projektbereiche zusammen: Niemand muss alles zu Energieversorgung, internationalem Handel und Gartenbau wissen, immer gibt es kompetente Nachbarn, die sich über Anfragen freuen.

In der Transition Town Bielefeld gibt es Informations- und Trainerseminare für Interessierte, an allen Orten und in allen Regionen finden sich Startende und Begleitende.

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