Von der Fürsorge-Regierung zur Beteiligungs-Demokratie:
Zukunftswerkstätten können Selbstorganisation aufbauen

Inzwischen wird auch den letzten denkenden Menschen klar, dass unsere Regierungen die Interessen der Arbeitgebenden, der Banken und Besitzenden vertreten, auch wenn grade mal ein paar andere Parteien am Ruder wären. Die einzige Alternative ist, die Regierungen zu ersetzen, die inszenierten Parlamente zu entmachten.

Die dazu nötige Basis sind Bürgerorganisationen, die in Zusammenarbeit mit aufgeschlossenen Betrieben und Einrichtungen die Selbstorganisation einüben und in ihren Regionen die Verantwortung übernehmen. Dazu gehört auch die Ablösung von Gemeinderäten, die in gewohnter Korruption die Baugenehmigungen und Aufträge erteilen, die regionalen Aufträge und Geschäfte organisieren.

Diese alten Systeme sind so „alternativlos“ wie die bisherigen Parteihierarchien, aber kreative Zukunftswerkstätten haben schon viele nötige Alternativen entworfen: Neue Parteien sind zwar gute Beteiligungsschulen, aber in dieser Situation keine wirkliche Alternative, weil die Inszenierung der Parlamente zu eng gestrickt ist:

Legislatives Theater
bringt die Gruppen von Menschen unter Druck zu den Themen und Umsetzungs-Wegen ihrer Anliegen, wenn diese bereit sind, aber wir haben oft nicht die Struktur, eine zuverlässige Mitsprache zu ermöglichen.

Eine gute Zukunftswerkstatt von einigen Tagen und feiner Moderation bringt die Gruppe der Beteiligten zu neuen Ideen, die bisher nicht denkbar waren.
Tollwood-TOR

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