Forum-Theater nach Augusto Boal entwickelt mit den Teilnehmenden die Szenen ihrer eigenen Konflikte, in der eigenen Werthaltung und in Kontakt mit anderen.

Im schnellen Inszenieren der Situation als Statue werden die Anteile sichtbar, die Energien und die Haltungen, die uns bremsen. In der Forum-Entwicklung nehmen wir das Thema in die gemeinsame Formulierung, weg von der ursprünglichen Belastung, und machen es als Gruppe zum Thema für ein Publikum:

Das Publikum soll in unserer Hauptfigur die Gefahr des Scheiterns miterleben, die scheinbare Ausweglosigkeit zwischen Ansprüchen und Wirklichkeit, zwischen Anforderungen und eigenen Wünschen.

In der Bereitschaft zur Veränderung der Szenen wird dann anschaulich, dass es durch die verschiedenen Sichtweisen des Publikums durchaus mehrere verschiedene Blickwinkel und Lösungsmöglichkeiten gibt, wenn die je eigene Haltung nicht all zu absolut, kurzfristig oder vorgefasst festgehalten wird.

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