Theaterpädagogische Methoden zur direkten Umsetzung im Unterricht in allen Altersstufen, hier vorwiegend für die Sekundarstufe vorgestellt

1. Einheit (je ca. 45 min)
Statuenbilder zu den Themen des Globalen Lernen erarbeiten, vorstellen und einordnen

Die anderen Beteiligten dienen uns als Darstellende:
In fünf Schritten bringen wir die Anderen klar und respektvoll zu Gesten und Haltungen, die gemeinsam eine Szene von Druck und Scheitern ergeben: Sie zeigen dann, was verändert werden muss.

Wir „lesen“ die Bilder und Szenen gemeinsam, machen uns gegenseitig auf Spannungen und kleine Auffälligkeiten sowie den Energiefluss und Blockaden aufmerksam: Wie wird der Druck gehalten?

Abschliessend generalisieren wir die Bilder und Szenen nach Gemeinsamkeiten, Themen, Vergleichbarkeit, wir können die Ideen, auch der Anderen, nach Bedarf weiter bearbeiten.

2. Einheit:
Die Arbeitsweise von Kodierung und Dekodierung
Die generativen Themen der Teilnehmenden sind die hochmotiviertesten Lernfelder: Thematische Gruppen arbeiten selbständig weiter.

Welt-Bilder zwischen Angst, Ärger und Hoffnung
Die respektvolle Bestandsaufnahme: Einordnung und Nachfragen, persönliche Anteile und die gemeinsamen gesellschaftlichen Aufgaben dahinter

Ansätze für anderes Handeln in den Bildern finden:
Jede Anspannung ist ein Signal für notwendige Veränderung: Ist es nur die Spannung der Haltung, oder ist es das Zeichen der Blockade, zu verändern ist?

Die Versuche zur Veränderung sprechen lassen:
Was sagt uns die eigene Aussage, wenn wir den Kontext wechseln?
Was assoziieren die Anderen dazu?

2. Forum-Szenen zur Veränderung durch ein Publikum vorbereiten
Eine kurze Szene entwerfen, die die Zuschauenden zur Handlung bringen kann

In kleinen thematischen Gruppen eigene Geschichten erzählen:
Die eigenen Anteile generalisieren und zur Verfügung stellen, Auswahl

Wie eine Hauptfigur zu Wunsch, Störung und Scheitern kommt:
Kurzbiografie, Wunsch und Widerstand, mögliche Helfer und Gegenspieler

Das Scheitern wird durch Identifikation zur Herausforderung des Publikums
Die Rolle und Arbeitsweise des Jokers im Forumtheater

Veränderungsversuche des Publikums hinterfragen und einordnen
Jeder Versuch als motivierte Aktion hat in der Vielfalt der Wahrnehmung seinen Platz – und wird gewürdigt.

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