wie gemeinschaftliches Eigentum von Nutzerorganisationen erfolgreich verwaltet werden kann:

Elinor Ostrom war weltweit angesehen als eine führende Forscherin im Bereich der Umweltökonomie. Sie setzte sich mit der Frage auseinander, wie Menschen in und mit Ökosystemen nachhaltig interagieren können. Inhaltlich befasste sie sich u. a. mit der Fischereiwirtschaft, mit Bewässerungssystemen, mit Wald- und Weidewirtschaft, in späteren Arbeiten auch mit Wissen und der Problematik des geistigen Eigentums.

Ostroms Forschung befasste sich mit der Frage, wie sich Menschen organisieren, um gemeinschaftlich komplexe Probleme zu lösen. Sie analysierte, wie institutionelle Regeln sich auf Handlungen von Individuen auswirken, die bestimmten Anreizen ausgesetzt sind, Entscheidungen treffen (müssen), und sich zudem noch gegenseitig beeinflussen, und sie zeigte praktikable, gerechte und effiziente Lösungen für diese Probleme auf.

International bekannt wurde sie vor allem mit ihrem Buch Governing the Commons: The Evolution of Institutions for Collective Action (1990), in dem sie sich mit Problemen kollektiven Handelns bei knappen natürlichen Ressourcen, die gemeinschaftlich genutzt werden (Allmenden), beschäftigt. Sie kam zu dem Ergebnis, dass für eine angemessene und nachhaltige Bewirtschaftung von lokalen Allmenderessourcen in vielen Fällen eine institutionalisierte lokale Kooperation der Betroffenen sowohl staatlicher Kontrolle als auch Privatisierungen überlegen sei. (wikipedia)

WARUM diese Erkenntnisse nicht in unsere von Privatisierungen beherrschte Welt eindringen konnten?volkschor München Ost

Die entsprechende diskutierende Öffentlichkeit um die Wissenschaften scheint es nicht mehr zu geben. Die Wirtschaftswissenschaften spekulieren nur noch auf Gewinn-Ehöhungen und Maximierungen. Wir werden die Themen selbst in die Hand nehmen müssen.

  • Vorhande Commons und entsprechende Gewohnheiten in unserer Kultur ausfindig machen
  • Den Wert des Gemeinsamen beschreiben und die Hütenden, Pflegenden und Verwaltenden identifizieren
  • Ausweitungen und Verknüpfungen gemeinsam überlegen und die Einführung / Umsetzung planen
  • In Kindergärten, Schulen, mit Migrierten und allen Generationen die Pflege und Rechte besprechen
  • Auswärtige Beispiele vorstellen und neue Stimmungen für gemeinschaftliches Leben erzeugen

Die Arbeit an entsprechenden Themen (studentisch auf CO-Regensburg.wikispaces.com) und www.fritz-letsch.jimdo.com

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