rosa-blauDie „Leitmedien“ aus dem Westen hatten in der Wende die Ostmedien weitgehend übernommen. Menschen, die in der DDR sozialisiert worden waren, fühlen sich durch Machenschaften abgehängt und als die Betrogenen. Die „Lügenpresse“ versucht, sich die Weste rein zu waschen … vergebens.

Die Pegida-Leidenden (alles Opfer!) und unsere notleidende Waffen-Industrie (alles nur Arbeitsplätze) und die bedrohte NATO, die sich in Syrien verteidigen muss … alles Opfer. Keine Täter. Nirgends.

Wie damals, gleich ein paar Jahre nach dem „3. Reich“: Alle waren plötzlich gehorsame oder verführte Mitläufer, „Adolf Hitler ist es gewesen“! Bis zuletzt war das Deutsche Reich mit amerikanischem Öl und mit britischem Gold (auch das der Tschechen) versorgt, wie wir heute endlich offiziell wissen können.

Wollen wir?

Meistens wollen wir ja nicht so sehr in diese Vergangenheiten schauen, weil die Gefühle angekratzt werden und die Schuld-Frage in so vielen Familien unvermittelt auf-ploppt, als Reflex der Tabuisierung und Verschwiegenheit.

Die Übernahme

donau-KlosterDer Zusammenbruch der DDR und die Bürgerbewegungen hatten auf Grundlage von Perestroika und Glasnost und dem russischen Schuss-Waffen-Stop ein schwieriges Ländchen hinterlassen, das aber keine Luft zur eigenen anderen Demokratisierung und zur Bewältigung der vorher staatlich geschönten Antifa-Geschichte bekam: Kohl wollte sofort siegen.

Die Treuhand

wp-image-1907588615jpg.jpegEine Ansammlung der Verbrechen, wie der „unschuldige“ ehemalige CSU-Oberbürgermeister Kiesl, Firma kaufen, Zuschüsse abräumen, Grundstücke verkaufen, arm sein: Alles gehört nun seiner Frau.

Das Grundstück

hatte sicher etliche Altlasten, aber was die BürgerInnen vor allem zu verlieren hatte, war ihr dummer Glaube an den Kapitalismus: CDU wählen und 12 Sorten Joghurt bekommen, macht dann doch nicht glücklich? Der Traum, zum Sieger-Volk zu gehören, blieb für Viele ein unerfüllter Traum: Die tüchtigen haben sanierte Häuschen, den anderen sind die Kinder weg gezogen und die Ruinen geblieben, die Schädigung durch das alte System, wie bei Heimkindern.

Die Milliarden – Schulden?

MauthausenFJS, der Waffen- und Kredithändler Franz Strauß hatte der EWG, der Europäischen Wirtschafts-Gemeinschaft, tausende „deutsche“ Rinder aus der DDR in den Markt untergejubelt, die Bauern erlebten die gesunkenen Schlachtpreise und wählten ihn doch wieder. Ein anderes so breites Rindvieh im Bauernverband sprach so sehr dafür …

und ein paar Geschäftsleute waren ab da an der Arbeit: Sie schafften die Nebenverdienste in Villen am Tegernsee.

Kohls Versprechen

Blühende Landschaften entstanden mehr auf den bisherigen Güterbahnhöfen, in Industrie-Brachen und in einstürzenden Altbauten in den romantischen Altstädten, so weit sie nicht von Unternehmern rentabel saniert wurden.

Die Partei der CDU-OstTURM

hatte auch was bei zu steuern:

Kohls Mädchen

und ihre westlichen Freundinnen, wie Liz Mohn und Friedl Springer stehen für interessante Imperien: Das weltweite Bertelsmann-Verlagsimperium mit einer „gemeinnützigen“ Stiftung für Bildung und Forschung, die geschickte Marketing-Abteilung, die eine neoliberlae

Ihre Akte

konsum-käfigAls Pfarrerstochter hatte man in der DDR üblicherweise ein Akte, als eifrige FDJ-Sekretärin mindestens eine Personen-Akte mit Auszeichnungen Lehrgängen etc, als erfolgreiche und geförderte internationale Naturwissenschaftlerin und Promovierende ganz sicher auch … alles verloren oder geheim?

Kann ja sein …

Die Pfarrer

hatten in ihrem Kirchensozialismus eine besondere Rolle: Hauptsächlich vermittelnd, manchmal fortschrittlich, immer auch West-Devisen und Geschenke ins Land bringend, die demokratische Liberalität darstellend.

Die Westpolitik und Finanzierungen von Gemeinde- und Kirchenbauten in Partnerschaften brachten ein Polster.

Friedenspolitik war natürlich so wenig gern gesehen wie Ökologie (und wie auch im Westen), aber ganz so unmenschlich konnte man ja auch nicht erscheinen wollen – auch wenn es in den Stasi-Knästen kriminell zu ging. Die Kirche wusste es.

Die Behörde

Teufelswerkfür die Stasi-Akten war von vorn herein heikel: Es ist eine Menge gehäufte Bürokraten-Scheiße in Akten über andere, enthält aber hinter dem pervers-sozialistischen Amts-Gewäsch auch viele Informationen über Denunziationen und gegenseitige Beobachtung, über Blockwart-Nachbarn und treu geführte Hausbücher, in die West-Besucher eingetragen werden mussten, und deren polizeiliche Meldung, Verbrechen an Kindern und Familien, in Heimen und Gemeinden.

Und es gab bald wieder ehemalige Mitarbeitende, die in der Behörde mitwirkten …

Die bürgerschaftliche Blockade der Stasi-Auflösung störte die Akten-Vernichtung, die alle Untaten unsichtbar machen sollte, und dann gab es noch Übersetzungen ins russische, gab es zu allen Akten Duplikate in anderen Archiven, Informationen über die Bespitzelung von Westlern, Geheimdienst-Erkenntnisse etc.

Die Birthler-Behörde?

Da habe ich wenig direkte Erinnerung;

Dann gab es noch die verschiedenen Landesämter … die auch an verschiedenen Themen arbeiteten.

Präsident Gauck

Nun hat sich also die DDR auf die BRD ausgedehnt, mit Abhör-Wünschen der alten West-Dienste im Stasi-Format, aber auf neuer amerikanischer Technologie: Wollten wir das?

Den Ostlern ist allmählich die deutsche Realität gedämmert: NATO-Einsätze und Atomwaffen im Land, CIA-Inszenierungen in allen möglichen Ländern, die weder in der Besitz-Presse noch in den staatlichen Medien erwähnt werden, eine geistige Zensur wie damals …

Vorher war das ja immer die „russische Propaganda“, aber nun ist es eine Frage der eigenen Wirklichkeit: Diese Verträge, die wegen der offenen Reparationen zB Griechenland gegenüber, nie Friedensverträge genannt wurden, aber mit den „2+4“ (2 mal Deutschland + die vier Siegermächte) – Verträgen ist nun alles geregelt?

Nein: Abzüge von manchem Militär durchaus, aber da bleibt plötzlich eine Menge Atomsprengköpfe, NATO, doch nicht Souveränität oder was? Reichsbürger sammeln alle Anhaltspunkte …

Alles Schall und Rauch?

Die Bewegung wurde im Westen nicht ernst genommen, obwohl sich auch hier in vielen Städten Stammtische zu den Internet-Seiten bildeten. Natürlich gab es da viel Verschwörungs-Wildwuchs, bis zu den den „Reichsbürgern“ und „GmbH-Gläubigen“, aber es begann eine Bewegung, die auf kleinen Wahrheiten wie NATO-Interessen und -Osterweiterung in die Ukraine etwas aufmerksamer reagierte als die Bürger in den West-Ländern, für die das sehr weit weg war.

Es war keine Putin-Verehrung, wie es in den Medien nun dargestellt wird, sondern ein anderer kritischer Blick auf die Kriegspropaganda, wie sie seit dem Kriegsbeginn dort in unserem Land herrscht. Sogar diese bestreiten die braven Bürger hier, und wundern sich … dass sie Front sind.

© Zukunftswerkstatt

Damals moderierten wir als westliches Friedensprojekt eine Zukunftswerkstatt im kirchlichen Umfeld, klammheimlich im Untergrund und – nach meinen Stasi-Akten – auch unentdeckt. Etliche Leute der späteren letzten DDR-Regierung waren dabei, aber wir kannten die Namen ja nicht, machten sicherheitshalber kaum Notizen.

Heute?

∉Parteien

dienen nur noch als Fassaden und Vehikel von Interessen, Karrieren, und die Partei-Stiftungen, nun allesamt wieder in widerrechtlicher Partei-Steuerung, sind auch eher an Partei-ungen interessiert.

Divide et impera, Dividende der imperialen Bundestags-Abgeordneten ist garantiert, wir können Lobby-Control lesen und vergessen, dass wir früher mal an edlen Parlamentarismus glaubten.

Å Friedensarbeit

von unten: Es bleibt uns Selbstorganisation.

Tausende in Ost und West haben sich mit den Aufrüstungen und den Waffensystemen intensiver beschäftigt, wie  die Informationsstelle Militarisierung (IMI) die seit vielen Jahren die offen zugänglichen Informationen zu Rüstungsproduktion und Waffenhandel sammelt und auswertet.

Friedensgruppen gibt es in vielen Denk- und Geschmacksrichtungen: Christlich / sozialistisch / marxistisch / und vielleicht sogar noch grüne Spuren (Heinrich Böll und Petra Kelly wurden zumindest als Namens-Patrone gewählt), anarchistisch, aber auch national und ökologisch gesinnt.

Nicht gegeneinander hetzen lassen, aber leichter gesagt, bei diesen Tatsachen …

Alles Opfer?

JedeR ist Täter, und sei es nur, die Realität verweigernd.

Die Täter des „3. Reiches“ sind in den Behörden verschwunden, die Entnazifizierung, die uns in der Schule in den 70er Jahren noch erzählt worden war, war schon in den 1950ern vor allem auch auf Betreiben der Kirchen rückgängig gemacht worden. Still und Leise. Alle hatten wieder ein „Recht auf Anstellung oder Rente“.

Schon vorher gab es einen „Huckepack-Paragraphen“: Auf jede „unbelastete Lehrkraft“ konnte zuerst eine „belastete Lehrkraft“ wieder eingestellt werden, und mit den geburtstarken Jahrgängen waren Anfang der 60er Jahre die Schulen wieder voller alter Nazi-Lehrkräfte, die sich an uns austobten.

Seitdem saßen auch die unsäglichen Anwälte und Nazirichter wieder in den Ämtern, der bayrische CSU-Kultusminister 1966 war Beisitzer des Freisler-Gerichtshofes, bis die Studentenbewegung die Geschichte aufdeckte.

Wir sollten wieder lernen, Täter zu erkennen.

Verantwortung heißt auch, sich klar zu distanzieren.

Die aktuelle Empörungs-Hysterie gegen Merkel und beinah alles Regierungshandeln braucht ein lernendes Umgehen mit Disput und Meinungs-Austausch, das über das Talk-Niveau des Anreißens und Abhandelns von Themen-Listen hinaus geht:

Kriterien wie die Menschenrechte

Political Correctness ist ein rechtes Konzept. Incorrect auch.

Geheimdienste des „3.Reiches“

Das Entstehen der Reichsbürger hat längere Geschichte, und ein Umfeld bis in die jeweiligen „Dienste“, die in der Nachkriegs-Russenangst wieder in Dienst gesetzt wurden, um die alten Kompetenzen gegen den neuen Hauptfeind, den „Bolschewismus“ einzusetzen.

Mit Bolschewiki wurde die Lenin-Stalin-Gewalt-Mehrheit bezeichnet, die die Menschewiki, die Minderheit in der russischen Revolutions-Entwicklung ausgeschaltet hatten.

GLADIO, die NATO-Geheim-Armee

Ewig war sie dementiert, ihre Existenz von den 1950er Jahren bis zur angeblichen Auflösung 1992 (?) ein Staatsgeheimnis, ihr Umfang unklar:

Geheime Sprengstoff- und Waffenlager bei „zulässigen Nazis“, die einen bewaffneten Aufstand organisieren können, wenn die Russen gekommen, und sicher nicht nur in der Lüneburger Heide angelegt worden waren. Im Chiemgau und in Salzburg sind heute noch genügend Seilschaften von Altnazis, Gebirgsjägern und SS-Bruderschaften aktiv, die sicher in solchen Netzen organisiert sind.

Die Polizei weiß, wo sich nicht(s) zu suchen hat … und wann jemand geopfert werden muss, und wie das in Schadensbegrenzung zu organisieren ist.

Etwas früher war die italienische Gruppierung der LOGE2 aufgeflogen, die ebenfalls Sprengstoff lieferte: Das Bologna-Attentat, das der Linken in die Schuhe geschoben werden sollte, war ein rechtes politisches Attentat.

Das Oktoberfest-Attentat war wohl mit Sprengstoff aus Lüneburg, wo vor Jahren eine Reihe unterirdischer Waffenlager im Wald aufflogen, was mit einem Selbstmord (?) des damaligen Hüters endete.

Die Täter sind immer erkennbar, manchmal am Dienstausweis.

https://digitalcourage.de

https://digitalcourage.de

Der Bundesnachrichtendienst BND schnüffelt zusammen mit dem US-Geheimdienst NSA grenzenlos in all unseren privaten Daten. Auch Redaktionen, Parlamente und Unternehmen werden massenweise überwacht. Der BND beteiligt sich am Drohnenkrieg in dem Menschen ohne Prozess ermordet werden. Das war und ist illegal! Geheimdienste sind eine gewaltige Gefahr für Recht und Demokratie, da sie nicht angemessen kontrolliert werden können. In den letzten drei Jahren haben wir erlebt, dass Kontrolle entweder nicht möglich ist oder nicht gewollt ist.
Darum fordern wir zusammen mit der Internationalen Liga für Menschenrechte: Geheimdienste abschaffen!

Viele Menschen sind bereits bei unserer Aktion „Sei mutig! Zeig Gesicht!“ dabei – Mach auch Du mit! (online bis Mittwoch, 19. Oktober, 12 Uhr):
https://aktion.digitalcourage.de/sei-mutig-steh-auf-gegen-geheimdienste

Die Zeit drängt, denn schon diesen Freitag soll ein neues Spionage-Gesetz im Bundestag verabschiedet werden. Die Regierung will die Machenschaften des Bundesnachrichtendienstes legalisieren. Dagegen protestieren wir:

Protest: Geheimdienste abschaffen!
Vor dem Deutschen Bundestag, Berlin
Freitag, 21. Oktober 2016      ab 8 Uhr

Protestiere mit uns vor Ort und bringe eigene Demoschilder mit. Falls Du nicht in Berlin dabei sein kannst: Mach mit bei unserer Aktion „Sei mutig! Zeig Gesicht!“, damit Deine Stimme ankommt:
https://aktion.digitalcourage.de/sei-mutig-steh-auf-gegen-geheimdienste
Einfach Foto, Demoschild oder Slogan hochladen und wir drucken Deine persönliche Protest-Figur und stellen sie vor dem Bundestag auf.

 

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