Der Bayrische Staatsfunk macht aus guten Ideen einen Wettbewerb mit Spenden-Akquise. Es wird so dumm und peinlich wie die weihnachtlichen Sozial-Fälle, für die der jeweilige Härtefall-Fonds im Bezirk zuständig wäre. Mit „Spenden“ werden wir zum Willkür-Staat nach alter Gutsherren-Art.

Das gute Beispiel

Felber chremistik oikonomiaMit dem alten „sozialdemokratischen“ Oberbürgermeister und seiner besonderen Sprech-Stimme wurde Werbung gemacht, gute Beispiele einzureichen, die nun in der Konkurrenz stehen, ihre „Güte“ vorzustellen: Not-Wendigkeit?

Konkurrenzdenken

braucht immer einen Sieger, eine beste Leistung, und scheint das geheime oberste Staatsziel zu sein, von der Leistungsorientierung in der Schule bis zum 6000-fachen Einkommen der „Elite“

Wettbewerb

wird uns als sportlicher Wille vorgestellt, ohne darauf zu achten, wie verschiedenartig die Ausgangslagen und Ziele der Einzelnen sind. Er wird zum gnadenlosen Zwang des Überlebens gemacht, denn „von nix kommt nix“ und „wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen“. (Bibel + Nazis)

Willkür-StaatJodl Frauenchiemsee

Spenden sind Geschenke, die Willkür der Subventionen für die Agrar-Industrie, den Straßen- und Tunnelbau und den Waffenhandel durch staatliche Förderung sind die Macht der Politiker

Gutsherren-Art

hatten wir schon immer, und der Adel und die Kirchen konnte nach Gusto die Arbeiter und Bauern einspannen, für ihre eigenen Zwecke und natürlich für die stolzere Kirche, und schon wieder würden sich etlich Blöde vor den „von und zu’s“ niederwerfen,

wie die bayrische Verwaltung, die den Wittelsbachern seit dem unseligen Jahr 1923 das bedingungslose Grundeinkommen von gut 14 Millionen Euro für EINE FAMILIE und freies Wohnrecht in Schlössern und Einkommen aus diversen Wäldern auszahlt.

Republik und Bürger-Recht

hatten sich zwar formal gegen die Monarchie durchgesetzt, weil die kriegs-treiberischen Kräfte von Adel, Besitzbürgertum und Waffenindustrie nicht mehr zum Frieden fähig waren und ihre Propaganda selber glaubten, die heute noch die Reichsbürger und braunen Hetzer nachbeten.

Neo-Liberalität des Leistungsdenkens

Das“ gute Beispiel“ soll nun per Ausscheidung und Bürgerbeteiligung die beste Leistung prämieren, die anderen dürfen sich freuen, auch mal bekannt geworden zu sein, aber das Prinzip ist falsch.

Wie jene Armuts- und Schicksals-Vermarktungen zu Weihnachten, die unverschuldetes Unglück von den bösen Rauchenden und Saufenden Leuten abgrenzen sollen, die möglicherweise aus Faulheit und Unfähigkeit ihre Kinder vernachlässigen und denen unsere perversen Prinzipien von Rauchen und Saufen als Steuereinnahmen gar nicht zustehen.

Die Droh-Kulisse: Hartz4 und Sanktionen

Die Armut soll uns wieder wirklich bedrohen, damit wir besser leisten, sagen die moralisch reichen Herrschaften. Sanktionen, die zwar gegen das Grundgesetz verstoßen, müssen von den Mitarbeitenden verhängt werden, und die göttliche Hierarchie der Behörden, wie von Priestertum und Militär gilt in den Arbeitslosen-Verwaltungen als heilig: Nicht die Beratungs-Beziehung, wie sie es in allen sozialen Einrichtungen wäre.

Grundeinkommen

wird mit solchen Argumenten bekämpft: Statt das heilige Prinzip der Leistung (bei den Adventisten auch noch im Kampf um den begrenzten, also raren Platz im Himmelreich geltend) in Frage zu stellen, wird es bei den Konservativen und ideologischen Linken abgelehnt, weil sie das Grundrecht auf Leben nicht als Höchstes akzeptieren wollen.

Menschenrechte

würden für alle gelten, und wenn unsere Gerichte sich gelegentlich darauf beziehen würden, wären sie bekannter:

München hat mit dem Einewelthaus einen internationalen Treffpunkt, in dem viele dieser Themen auch zu Hause sind, aber viele Gruppen machen vielerlei Aktionen …Waffenhandel ? Münchner Tag der Menschenrechte

Aktionskonferenz zum „Münchner Tag der Menschenrechte“ 2017

Wieso feiern wir einen Münchner Tag der Menschenrechte?
Unzählige Münchnerinnen und Münchner engagieren sich in Gruppen und Initiativen für Menschenrechte.
münchenweit. bundesweit. weltweit.
Das ist großartig!
Doch wie sieht ihre Arbeit aus? Zu welchen Themen arbeiten sie? Wie kann man mitmachen? Welche wertvollen Informationen können sie uns geben? Wir wollen gemeinsam mit Ihnen die vielfältigen Themen und das Engagement aus allen gesellschaftlichen Bereichen zeigen. So bunt wie das Engagement kann auch das Programm werden.

Aktionswoche 1.-10.12.17 (geplant)
in ganz München

Die vorbereitende Aktionskonferenz
Als Impuls und Vorbereitung dafür lädt das Nord Süd Forum München auch 2017 zur Aktionskonferenz ein. Die Frage, die wir uns stellen: Wie wollen wir eine Aktionswoche zum „Münchner Tag der Menschenrechte“ im Dezember 2017 gestalten? Außerdem wollen wir uns über mögliche Schritte hin zu einer Menschenrechtsstadt austauschen und uns dazu u.a. das Beispiel Nürnberg anschauen:
am Samstag, den 22. April 2017 von 10 bis 17 Uhr im münchner zukunftssalon, Waltherstr. 29, Rückgebäude, 2. Stock (U-Bahn-Station Goetheplatz).
Zielgruppe: Engagierte aus Initiativen, Gruppen und Vereinen, die sich für Menschenrechte einsetzen

Programm
Samstag Vormittag  10 – 13 Uhr:

  • MENSCHENRECHTE IN DER STADT –Begrüßung: Kai Schäfer, Nord Süd Forum München e.V.
  • Kommunale Menschenrechtsarbeit – Beispiel Nürnberg Helga Riedl, Projektleiterin im Menschenrechtsbüro der Stadt Nürnberg
  • Impulse – auf dem Weg zur Menschenrechtsstadt München

Samstag Nachmittag  4-17 Uhr MENSCHENRECHTE IN MÜNCHEN – ENGAGEMENT SICHTBAR MACHEN
Planung „Münchner Tag der Menschenrechte 2017“
– Gestaltung einer Aktionswoche für Menschenrechte
– Gemeinsame Öffentlichkeitsarbeit
– Verabredungen – wie machen wir weiter
Samstag ab 17 Uhr Ausklang, weiterer Raum für Austausch und Gespräche

Bitte meldet euch bis Sonntag, den 9. April 2017 per Email an info@nordsuedforum.de mit vollständigem Namen und Name der Gruppe / Organisation an.
Die Teilnahme inklusive Verpflegung ist kostenlos. Wir werden gemeinsam im Restaurant Marechiaro vegetarisch zu Mittag essen. Wer nicht auf Fleisch verzichten möchte, kann das bei der Anmeldung gerne angeben. Nord Süd Forum München e.V. c/o EineWeltHaus Schwanthalerstr. 80 RG www.nordsuedforum.de


Zukunftswerkstätten

Asyl -Vollversammlung Bayern Marienplatz München 23.4.17

 

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