Jeden ersten Montag im Monat gibt es im Münchner Hofbräuhaus im ersten Stock eine besondere Nacht: Das Volksmusikanten-Treffen. Neben Gruppen aus der Stadt und dem Münchner Umland mischen sich manchmal auch weiter angereiste Gäste der Stadt in das Geschehen, vor allem, wenn sie als Stipendiaten oder aus den Partnerstädten kommen.

Gestern entstand über längere Zeit so eine „Fusion“ der Rhythmen und Melodien, die auch den Älteren die Beine in Bewegung setzten und das begeisterte Publikum zum Tanzen brachte:
Auf eine Vorlage von Pamuzinda aus Harare in Zimbabwe, der afrikanischen Schwesterstadt Münchens, stiegen die verschiedenen Trompeten, Quetschen, Harfen und Tuba, ein Trachtler am Flügel so begeistert ein, dass der vorher noch vom feierlichen Zither-Klang und zahlreichen Gesprächen brummende Saal in frenetische Begeisterung und wilden Tanz ausbrach.

Manche der Dirndl-tragenden Hackbrett-Mädels waren irritiert, auch über die Begeisterung ihrer eigenen musikalischen Burschen für die „schwarzen“ Varianten der Musik, die zwar die gleichen Grundformen benutzt, aber eine andere treibende Kraft entwickelt.

Die Fusion, die auch sonst an diesen Abenden unter den verschiedenen Gruppen entsteht, gewann enorm, und auch auf der „Oiden Wiesn“ wird ein Volksmusikanten-Treffen davon angeregt.

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