Die beiden belastenden Dokumente / Zeugenaussagen hatten mit der Freundin der Anzeigenden, Petra S., der Freundin des Bruders, zu tun:

Sie arbeitete in der Praxis der Ärztin, auf deren Briefpapier das „Attest“ mit den 20 Schlägen etc. geschrieben worden war.
Die Ärztin erinnert sich nicht an den Namen Mollath und war vom Gericht nicht als Zeugin geladen worden. (Stern, Nov 2012)

Sie wartete draußen und rief nach vereinbarten 90 Minuten an, woraus dann eine „Freiheitsberaubung“ konstruiert worden war.

Petra Mollath, die in Gesprächen mit Dritten gesagt hatte: „Sie habe ihm schließlich gedroht, ihn „fertig“ zu machen, falls er die Vorwürfe nicht einstelle.[16]“ hatte auf Richter Otto Brixner wohl einen so sehr glaubhaften Eindruck gemacht, dass er die arme Frau vor dem „gefährlichen Irren“ retten musste,

auf die Innenrevision der HypoVereinsbank allerdings nicht:
sie leugnete sämtliche Taten und Tatsachen wie Geldkurierfahrten, Kundenabwerbungen, Schweizer Konten, bis sie ihr jeweils nachgewiesen wurden.
Der Sonderrevisionsbericht (PDF, 4,98MB) der HypoVereinsbank auf den Seiten des SWR veröffentlicht
afrika
Wird spannend, wer wohl nachfragt, ob der Richter Otto Brixner auch – wie so viele Beteiligte, HypoVereinsbank-Kunde mit Schweizer Konto ist, was zum Strauß-Clan zu gehören scheint, wie Schlötterer in Macht und Mißbrauch (Heyne, 9.90) beschreibt. Für bisher CSU-Gläubige Eltern ein gutes Geschenk, damit sie verstehen, wie sich die CSU selbst zerstört hat.

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