2011 war ein Jahr des Wandels und der Krise. Von den sozialen Revolutionen in Nordafrika ueber die Finanzkrise in Europa bis zu den Studentenprotesten in Chile waren die jungen Menschen in erster Reihe. Wir haben das letzte halbe Jahr in Buenos Aires studiert und erlebten unsere Generation die politisch aktiv ist, den Wandel sucht und lebt. „Ist dies die Gesellschaft in der wir leben moechten? Und falls nicht, was koennen und muessen wir tun um sie zu aendern? Fuer wen studieren wir?“ waren Fragen die wir fast täglich hörten. Fuer einen Dokumentarfilm werden wir eine Fahrradtour von Cordoba in Argentinien bis Antofagasta in Chile machen (2500 kilometer, 50 Tage). Lateinamerika ist der Kontinent mit der höchsten sozialen Ungleichheit.
– Welche Auswirkungen hat dies auf unsere Generation? Was sind die Gründe fuer diese Ungleichheit?
– Welche Protestbewegungen und Alternativen gibt es?
– Hat sich das Bewusstsein zehn Jahre nach der Krise geandert?
– Kann Europa etwas von Argentinien lernen?
– Wollen die Jugendlichen soziale Gerechtigkeit oder auch endlich ein Iphone?
– Wie ist es heute in Argentinien zu leben? Sind die USA und Europa Vorbild oder Ausbeuter?
– Was ist die eigene Kultur?
Dies ist eine Auswahl an Fragen.

Die Dokumentation wird aus Interviews mit Menschen denen wir auf der Reise begegnen bestehen. Das kann ein Tankwart in der Salzwueste sein, ein Empanadaverkaueferin in der Kleinstadt, andere Reisende, Musiker, Aktivisten. Begleitet von Bildern aus Nord-Argentinien und Chile aus der Perspektive zweier jungen Soziologen und Politologen auf dem Fahrrad. Wir werden 4806 Höhenmeter beim Überqueren der Anden passieren. Wir werden die trockenste Wüste der Welt, Atacama, durchqueren mit Temperaturen bis -10 ° C. Im Kontrast dazu werden tagsüber bis zu 46°C erwarten.

http://www.startnext.de/el-camino-del-cambio

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